beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, elektronischer Rechtsverkehr, Kanzleisoftware, RA-MICROErst sollte es zum Jahresanfang 2016 kommen, dann doch nicht, wenig später wurde der 29.9. als beA-Starttermin ausgerufen, nur um kurz danach aufgrund zweier AGH-Entscheidungen zurückzurudern. Das beA war bereits auf dem besten Weg, dem Neubau des Berliner Flughafens Konkurrenz zu machen. Dennoch hielten BRAK und beA-Support auf Nachfrage durch Michgehl & Partner am Starttermin fest. Nun schaltet sich offenbar das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) ein, um per Verordnung den 29.09.2016 zur Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs durchzusetzen.

Einführung und Testphase

Dabei wird die angestrebte Lösung sowohl den Plänen der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) als auch den Interessen der siegreich klagenden Rechtsanwälte gerecht, die eine haftungsrelevante Nutzungspflicht ohne vorherige Test- und Gewöhnungsphase ablehnen. Die „Verordnung über die Rechtsanwaltsverzeichnisse und  die besonderen elektronischen Anwaltspostfächer (RAVPV)“ stellt zunächst klar, dass der BRAK nicht nur die Einrichtung aufgetragen wurde, sondern auch die Freischaltung zum Empfang. Mit einer Übergangsfrist bis zur verpflichtenden Nutzung ab dem 1.1.2018 bietet sie jedoch hinreichend Gelegenheit, sich technisch und organisatorisch mit dem System vertraut zu machen. Es ist davon auszugehen, dass die Verordnung am 23. September den Bundesrat passiert und die besonderen elektronischen Anwaltspostfächer zum 29. September eingerichtet sind.

Vorbereitungen in der Kanzlei für den beA-Start

Um Sie zum Start des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs bestmöglich zu unterstützen, bieten wir einen beA Premium Support für eine begrenzte Anzahl Kanzleien an. Sichern Sie sich jetzt einen Termin für die Umstellung – es ist bereits absehbar, dass die Techniker-Kapazitäten im September ausgelastet sein werden.

Leistungen im beA Premium Support:

  • Garantierter Support-Termin für die beA-Einrichtung
  • Die Bestellung der beA-Karten und Kartenlesegeräte erfolgt durch die Kanzlei unter bea.brak.de (Auf Wunsch unterstützen wir dabei oder führen die Bestellung für Sie durch).
  • Im Support-Termin unterstützt Michgehl & Partner telefonisch und per Fernsupport bei folgenden Tätigkeiten:
    • Einbindung des Kartenlesegeräts
    • Erstanmeldung und Einrichtung der Rechtestruktur: Wer darf bearbeiten, lesen, versenden?
    • Einbindung des beA als Quelle in das RA-MICRO e-Postfach
    • Einfügen der persönlichen Safe-ID in den bestehenden RA-MICRO Briefkopf
    • Einrichtung der E-Mail-Benachrichtigung für neu eingehende beA-Nachrichten
    • Gemeinsame Überprüfung der von der BRAK empfohlenen Empfangsbereitschaft
    • Zusätzliche Überprüfung der Kanzlei-Rahmenbedingungen in Bezug auf IT-Sicherheit, Druck und Scan.
    • 30 Tage kostenloser Telefonsupport bei Fragen zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach
  • Preis des beA Premium Support:
    • 149,00 € pro Rechtsanwalt
    • 49,00 € pro Mitarbeiter mit beA-Zugriff

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RA-MICRO Kanzleisoftware, Dictanet, Dragon, IT-Service, Anwaltskanzlei, Anwalt, Kanzleiberatung, Anwaltssoftware, beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, elektronischer Rechtsverkehr, ERVDie besten Geschichten erzählt noch immer das Leben – insbesondere das Leben eines IT-Dienstleisters. Es ist schier unglaublich, was wir täglich in Anwaltskanzleien erleben. Trotz aller Warnungen passieren unfassbare IT-Pannen, bei denen wir nicht sicher sind, ob wir lachen oder weinen sollen. Werden wir so langsam paranoid oder sind unsere Hinweise einfach sinnvoll bis überlebenswichtig? Die wichtigsten Fehler sollten auf jeden Fall vermieden werden, wie auch unsere nächste Geschichte zeigt. Aber lesen Sie selbst.

Ausnahmsweise mal kein Cryptovirus

Auch diese Episode beginnt wie so häufig mit einem Anruf aus einer Anwaltskanzlei. In letzter Zeit ist das häufig gleichbedeutend mit einem neuen Fall von unfreiwilliger Verschlüsselung – unsere Kundin hat jedoch ein anderes Problem: Ihr Internet-Anschluss ist gesperrt worden, auch die Webseite und der E-Mail-Service. Die Anruferin, nennen wir sie Steffi Stumpf, ist durchaus für ihre fröhliche Unbesonnenheit bekannt. Wir sind sehr gespannt, was uns erwartet…

Woher dieser Optimismus?

Seit Monaten bedrängen wir die gute Steffi beinahe, einige wesentliche Maßnahmen der IT-Sicherheit umzusetzen. So ist ihre Datensicherung zuletzt vor fünf Monaten erfolgreich durchgelaufen und sie nutzt noch immer einen Privatkunden-Router. Man braucht schon ein dickes Fell und eine ordentliche Portion Optimismus, um diese Warnungen zu ignorieren. Es ist wie mit den Ampeln auf dem Schulweg: Erst wenn ein Kind überfahren wird, passiert etwas. Bei der Steffi ist nun also der Anschluss gesperrt, sehen wir doch einmal tiefer hinein.

Kennwort 123456…

Schnell stellen wir fest, dass ca. 1500 Mails pro Stunde Steffis Router durchlaufen haben, natürlich einen billigen Privatkunden-Router, wie ihn viele Provider auch an Anwaltskanzleien und Kleinunternehmen senden. Der Anbieter war so freundlich, auch gleich das Kennwort einzurichten: 123456… 123456!!! Als Kennwort! In einer Anwaltskanzlei! Auch für die Webseite und die E-Mails! Eingerichtet vom Provider! Wo leben wir denn eigentlich? § 203 StGB? BDSG? BORA? BRAO? Irgendwie schonmal was von diesen Schlagworten gehört? Ich hätte ja als Privatperson schon immense Bauchschmerzen damit – als Geheimnisträger ist das einfach untragbar. Ich finde Spaßvögel ja wirklich interessant und halte Leichtigkeit für eine Bereicherung des Lebens, aber vor einen Hochsicherheitsbereich gehört ein Türsteher, ein professioneller Wachmann und kein Dackel, den man mit einer Wurst weglocken kann.

Der Türsteher kommt

Wir nehmen uns also endlich, wie seit Monaten dringend empfohlen, die Schnittstelle zwischen Kanzlei und Internet vor und installieren einen geeigneten Türsteher in Form von Router und Firewall. Die Kontrolle über die Datenströme ist hergestellt und die IT-Sicherheit der Kanzlei auf die nächste Ebene gehoben. Eine Beschwerde gab es jedoch: „Wir können jetzt gar keine Online-Spiele mehr machen“. (!!! ???). Daraus lernen wir zwei Dinge: Spaßvögel mögen keine Türsteher und manche lernen es nie… Wie sieht es denn eigentlich mit der IT-Sicherheit in Ihrer Kanzlei aus? Beantworten Sie uns vier Fragen und erhalten Sie einen kostenlosen individuellen 25-seitigen Leitfaden.

beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, elektronischer Rechtsverkehr, Kanzleisoftware, RA-MICRODer Anwaltsgerichtshof Berlin hat am 6. Juni 2016 beschlossen, dass ein besonderes elektronisches Anwaltspostfach nur mit ausdrücklicher Einwilligung des antragstellenden Rechtsanwalts zum Empfang freigeschaltet werden darf. Daraufhin verkündete die Bundesrechtsanwaltskammer BRAK, die Einrichtung empfangsbereiter beAs nicht vor Abschluss des Hauptsacheverfahrens vorzunehmen. Das bedeutet im Klartext: Es gibt aktuell keinen Starttermin für das besondere elektronische Anwaltspostfach – mal wieder. Eine gewisse Ernüchterung ist dem Autor vermutlich anzumerken.

Und jetzt?

Wir können im Grunde nur wiederholen, was wir bei der ersten Verschiebung gesagt haben: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die Digitalisierung der Anwaltskanzleien ist in vollem Gange und nicht mehr aufzuhalten. Sie als Kanzlei haben abermals mehr Zeit für die Vorbereitung und sollten sie nutzen. Die wichtigsten Vorbereitungen haben wir in einem Leitfaden zusammengefasst. Zusätzlich können Sie mit nur vier Fragen überprüfen, wie gut Sie vorbereitet sind und erhalten einen 25-seitigen individuellen Leitfaden für Ihre Kanzlei.

beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, elektronischer Rechtsverkehr, Kanzleisoftware, RA-MICRODas Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz BMJV setzt es nun per Verordnung durch: Das beA kommt am 29. September 2016 – und damit beginnt eine der größten Umwälzungen des deutschen Rechtsverkehrs. Zum Start sind die Änderungen allerdings überschaubar: Im Grunde erhält jeder Rechtsanwalt ein neues E-Mail-Postfach. Zur Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr müssen dennoch einige Voraussetzungen geschaffen werden. Um Sie zum Start des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs bestmöglich zu unterstützen, bieten wir einen beA Premium Support für eine begrenzte Anzahl Kanzleien an. Sichern Sie sich jetzt einen Termin für die Umstellung – es ist bereits absehbar, dass die Techniker-Kapazitäten im September ausgelastet sein werden.

Leistungen im beA Premium Support:

  • Garantierter Support-Termin für die beA-Einrichtung
  • Die Bestellung der beA-Karten und Kartenlesegeräte erfolgt durch die Kanzlei unter bea.brak.de (Auf Wunsch unterstützen wir dabei oder führen die Bestellung für Sie durch).
  • Im Support-Termin unterstützt Michgehl & Partner telefonisch und per Fernsupport bei folgenden Tätigkeiten:
    • Einbindung des Kartenlesegeräts
    • Erstanmeldung und Einrichtung der Rechtestruktur: Wer darf bearbeiten, lesen, versenden?
    • Einbindung des beA als Quelle in das RA-MICRO e-Postfach
    • Einfügen der persönlichen Safe-ID in den bestehenden RA-MICRO Briefkopf
    • Einrichtung der E-Mail-Benachrichtigung für neu eingehende beA-Nachrichten
    • Gemeinsame Überprüfung der von der BRAK empfohlenen Empfangsbereitschaft
    • Zusätzliche Überprüfung der Kanzlei-Rahmenbedingungen in Bezug auf IT-Sicherheit, Druck und Scan.
    • 30 Tage kostenloser Telefonsupport bei Fragen zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach
  • Preis des beA Premium Support:
    • 149,00 € pro Rechtsanwalt
    • 49,00 € pro Mitarbeiter mit beA-Zugriff

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RA-MICRO Kanzleisoftware, Dictanet, Dragon, IT-Service, Anwaltskanzlei, Anwalt, Kanzleiberatung, Anwaltssoftware, beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, elektronischer Rechtsverkehr, ERV„Mit dem Kopf gegen die Wand schlagen verbraucht 150 Kalorien pro Stunde“, wenn diese Postkartenweisheit stimmt, dann brauchen wir bei Michgehl & Partner keine Diäten. In unserer monatlichen Serie „IT-Panne des Monats“ schildern wir, was uns täglich bei unserer Arbeit in Anwaltskanzleien begegnet. Im Mai dürfen wir von einem Highlight berichten, das seinesgleichen sucht. Aber lesen Sie selbst…

Das läuft bei uns alles…

Eine der häufigsten und gefährlichsten Antworten auf Fragen zur IT-Sicherheit in der Kanzlei lautet „Bei uns läuft alles“, gerne in Kombination mit „das macht alles unser Admin“. Diese Aussage bedeutet schließlich nichts anderes als „Ich als Anwalt bin zwar verantwortlich dafür, aber ich kümmere mich nicht darum“. Sieht man dann näher hin, stellt man fest, dass es manchmal an ein Wunder grenzt, dass tatsächlich noch etwas läuft. Im vorliegenden Fall brachte ein Virenscan 200 Schädlinge zum Vorschein. Wie kann denn so etwas passieren?

Immer schön selber machen.

Unser Rechtsanwalt, nennen wir ihn einfach und passend Olli Optimist, hatte bis vor Kurzem einen professionellen Virenscanner, eine unerlässliche Grundlage für die IT-Sicherheit in der Kanzlei. Allerdings auch eine, die Geld kostet und wer bindet sich schon gerne laufende Kosten ans Bein? Olli jedenfalls nicht. Daher entschied er sich gegen die Abo-Variante, die sich selbst aktualisiert und wollte den Virenscanner eigenhändig beobachten und bei Bedarf erneuern. Weil das ja auch immer so gut funktioniert, wenn Rechtsanwälte IT-Systeme betreiben…

Da ist doch ein Virenscanner eingebaut!

Nun ergab es sich, dass die Sicherheitssoftware ihrem Verfallsdatum unaufhaltsam entgegenschritt. Der Olli, gar nicht dumm, hatte kurz vorher erfahren, dass auch MICROSOFT mit den Security Essentials einen Virenscanner an Bord hat, der auch noch kostenlos ist. So entschied er sich kurzerhand dafür, die kostenpflichtige Software auslaufen zu lassen. Dass MICROSOFT Security Essentials aus unserer persönlichen Sicht eine Software ist, bei der man schon im privaten Gebrauch Kopfschmerzen bekommen sollte? Das hätte der Olli ahnen können. Dass eine solche Software allerdings nicht von alleine einspringt, wenn die bisherige Software ausläuft, das hätte er wissen müssen. Wieso? Der ist doch Rechtsanwalt und kein IT-Spezialist. Ja, eben. Dann soll er sich schlau machen oder die Finger davon lassen. Wir empfehlen Letzteres…

Alles wieder gut?

Nun hatte sich der Olli also 200 Viren eingefangen und es ist keinem aufgefallen. Ja, einige Ordner wurden nicht gefunden und manche Dateien waren weg, aber sowas passiert doch schon mal, oder? Richtig, das passiert schon mal, wenn man gleich mehrere Verschlüsselungstrojaner auf dem Rechner hat. Zum Glück war es nicht die neueste Generation von Schadsoftware, so dass einige Daten noch gerettet werden konnten. Nach Entfernung der 200 Viren bleiben dennoch einige Fragen:

  • Wer pflegt die unwiderruflich verlorenen Daten wieder ein? Die kommen ja nicht wieder, nur weil der Virus weg ist?
  • Wer kommt eigentlich der Informationspflicht nach und unterrichtet die Mandanten darüber, dass über Monate hinweg Schadsoftware Zugriff auf Mandantendaten hatte?
  • Wie lässt sich verhindern, dass so etwas erneut vorkommt?

Kostenlose IT-Sicherheitsberatung

Zumindest auf die letzte Frage haben wir eine gute Antwort: Eine IT-Sicherheitsberatung in Ollis Kanzlei. Die haben wir ihm einfach geschenkt, weil er es so dringend nötig hatte. Und wenn Sie sich schon bis hierhin durch den Text geschlagen haben, dann schenken wir sie Ihnen auch. Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular und reservieren Sie einen kostenlosen Termin für Ihre Kanzlei. Wir werden dann zunächst mithilfe eines Fragebogens einen umfassenden Leitfaden für Sie erstellen und im Anschluss persönlich besprechen.

Zuschauer

Gleich zwei Premieren feiern wir am 15. Juli 2016 in München und laden Sie herzlich dazu ein:

  1. Eröffnung des neuen Büros am Bavariaring
  2. Das erste Michgehl & Partner Anwaltsforum in München

Das neue Format Anwaltsforum haben wir in 2015 erstmals in Nordwalde ausprobiert – mit überragendem Erfolg. Offenbar haben wir einen Nerv getroffen mit der Idee, eine Veranstaltung zum Austausch von Anwalt zu Anwalt zu schaffen und dabei übergreifende Themen wie Kanzleistrategie, Marketing und Kanzleiorganisation zu fokussieren. Daher sind wir gespannt auf die Premiere in München.

Ein neues Format für Rechtsanwälte

Was ist das Michgehl & Partner Anwaltsforum in München?

  • 15. Juli, 10:00 – 17:00 Uhr in München
  • Strategischer Austausch von Anwalt zu Anwalt
  • Key-Note von Prof. Dr. Dirk Heckmann
  • Praxisvorträge von Rechtsanwälten
  • Themenbereiche Strategie, Akquise, Führung und Kanzlei-Organisation
  • Gemeinsamer Austausch beim Weißbier-Brunch

Ein Gemeinschaftsprojekt

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – und auch ein Risiko. Das Michgehl & Partner Anwaltsforum lebt von Ihrer Beteiligung. Unsere Kunden, weitere Kanzleien und Dienstleister der Branche diskutieren bereits sehr eifrig auf unseren Hausmessen, Veranstaltungen und Schulungen. Daher erwarten wir ein hohes Interesse an der inhaltlichen Auseinandersetzung miteinander. Und das benötigen wir auch – immerhin soll die Ausgestaltung der Agenda wesentlich durch Rechtsanwälte erfolgen. Die Rahmenagenda teilt sich in zwei Bereiche und sieht so aus:

09:30 – 10:00     Eintreffen der Teilnehmer

10:00 – 10:10      Begrüßung

10:10 – 11:00      Key Note: Alt, Neu, Gebraucht und Blau – Mythos IT-Sicherheit aus rechtlicher Sicht. Prof. Dr. Dirk Heckmann, Lehrstuhlinhaber an der Universität Passau, netzpolititscher Berater der CSU und Verfassungsrichter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof

11:00 – 12:00     Strategie & Marketing: Marketing und Mandantenakquise früher, heute und morgen. Dipl.-Kfm. Holger Esseling

12:00 – 13:00    Austausch beim Weißbier-Brunch

13:00 – 14:00    Organisation & Führung: Optimierung und Digitalisierung der Kanzleiabläufe. Rechtsanwältin Tina Ablas und Franz-Josef Michgehl

14:00 – 15:00    Workshop beA in der Praxis: Was kommt auf Anwaltskanzleien zu? Moderation Rechtsanwältin Ulrike Meising

15:00 – 17:00    Gemeinsamer Ausklang und Besichtigung der Kanzlei der Zukunft „reloaded“: Die Michgehl & Partner Cloud für Rechtsanwälte im zertifizierten Rechenzentrum oder in Ihrer Kanzlei.

Sichern Sie sich einen der letzten Teilnehmerplätze

Wir freuen uns auf das gemeinsame Experiment und auf Sie – am 15. Juli 2016 in München. Anmeldungen für einen der letzten freien Plätze nehmen Sie entweder direkt und formlos per Mail an sued@michgehl.de oder per Anmeldefax vor.

RA-MICRO Kanzleisoftware, Dictanet, Dragon, IT-Service, Anwaltskanzlei, Anwalt, Kanzleiberatung, Anwaltssoftware, beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, elektronischer Rechtsverkehr, ERV„Wer hat denn schon Interesse an meinen Daten?“. Mit dieser Aussage beruhigten sich bisher so einige Anwaltskanzleien selbst. Mit der aktuellen Heise-Meldung dürfte diese Ruhe vorbei sein: Deutsche Anwaltskanzleien werden gezielt angegriffen und ausgespäht. Dabei zeigt sich auch das stetig steigende Niveau der Angriffe – so wird eine speziell auf Anwaltskanzleien zugeschnittene E-Mail versendet, die den Betreff „Schmidtke ./. DKV 3900965/2016″ trägt und damit bei den meisten Rechtsanwälten und Fachangestellten zunächst vertrauenswürdig erscheinen dürfte. Im Inhalt wird lediglich auf eine anhängende Datei zur Kenntnisnahme verwiesen.

Spionage, Fernsteuerung und Verschlüsselung

Mit der Öffnung des Anhangs wird der bisher als Banking-Trojaner verwendete Dridex-Bot heruntergeladen. Dieser kann von den Angreifern aus der Ferne gesteuert werden, Daten auslesen und versenden oder weiteren Schadcode selbständig nachladen. Damit sind drei Angriffsziele wahrscheinlich:

  • klassische Spionage: Die Angreifer suchen nach verwertbaren Informationen, um sie an die Gegenseite zu verkaufen oder um die Anwaltskanzlei zu erpressen
  • Botnet und Ausbreitung: Kanzleien genießen  in der Regel eine gute Reputation – diese kann genutzt werden, um in größere Unternehmen einzudringen. Damit erhalten gute Mandanten infizierte Nachrichten aus der betroffenen Anwaltskanzlei
  • Verschlüsselung: Letztlich wird der Dridex-Bot einen Locky-Virus oder ähnlichen Verschlüsselungstrojaner nachladen, die Kanzleidaten verschlüsseln und Lösegeld erpressen

Hinter dem aktuellen Angriff auf Anwaltskanzleien steht laut Heise mutmaßlich die seit langem bekannte Dridex-Gang. Diese kriminelle Gruppe wird auch für die aggressive Welle des Krypto-Trojaners Locky verantwortlich gemacht.

Kostenlose Sicherheitsberatung, Sensibilisierung und Online-Backup

Wir raten Anwaltskanzleien seit geraumer Zeit dringend, sich gegen die Gefahren der Cyberkriminalität abzusichern. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen können wir das nur nochmals mit Nachdruck untermauern. Um Ihnen den Start so einfach wie möglich zu gestalten, machen wir Ihnen folgende Angebote:

  • kostenlose Sicherheitsberatung: Wir beraten Sie kostenfrei im Telefonat oder persönlich in Ihrer Kanzlei. Dafür nehmen wir im Vorfeld einige Rahmendaten auf und erstellen einen individuellen Leitfaden für die IT-Sicherheit Ihrer Anwaltskanzlei mit ca. 20 Seiten.
  • Sensibilisierungsschulung: Bei jeder IT-Panne steht letztlich ein Mitarbeiter, der einen unachtsamen Klick getätigt hat. Die Sensibilisierung von Mitarbeitern ist eine der effektivsten Maßnahmen der IT-Sicherheit. Gerne kommen wir für eine ca. 30-minütige Schulung Ihrer Mitarbeiter in Ihre Kanzlei – kostenlos.
  • 1 Monat kostenfrei Online-Backup: Datensicherung ist die wichtigste Maßnahme in der IT-Sicherheit. Mit einem Online-Backup schaffen Sie eine zweite Datenbasis außerhalb Ihrer Kanzlei und Ihres Netzwerks, wo die Daten extrem sicher aufbewahrt sind. Wir bieten Ihnen ein Online-Backup ab 22,65 € im Monat und schenken Ihnen den ersten Monat.

Bei Interesse an einem unserer Angebote, nutzen Sie einfach unser Kontaktformular oder senden Sie eine Mail an info@michgehl.de

RA-MICRO Kanzleisoftware, Dictanet, Dragon, IT-Service, Anwaltskanzlei, Anwalt, Kanzleiberatung, Anwaltssoftware, beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, elektronischer Rechtsverkehr, ERVDas Jahr 2016 sollte einen Paradigmenwechsel im Rechtsverkehr einläuten: Die Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA). Nun sieht es so aus, als würde die gravierende Veränderung tatsächlich noch in diesem Jahr umgesetzt. Die Bundesrechtsanwaltskammer BRAK hat gerade auf Ihrer eigens eingerichteten Seite bea.brak.de den Neustart am 29. September 2016  verkündet. Ebenso wurden Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte von der Bundesnotarkammer BNotK angeschrieben, um die Bestellung und Einrichtung der benötigten beA-Karten detailliert zu erläutern.

Besonderes elektronisches Anwaltspostfach beA: Leitfaden für den Start

Neben den Vorbereitungen, die von BRAK und BNotK angesprochen werden, sollten einige weitere Vorkehrungen in der Kanzlei getroffen werden. Wir haben die wichtigsten Punkte in einem beA-Leitfaden für Sie zusammengefasst.

Wie fit sind Sie für den elektronischen Rechtsverkehr? Jetzt testen.

Zur Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs haben wir einen Kanzleitest entwickelt, um den Stand Ihrer Vorbereitungen zu überprüfen. Machen Sie hier den Express-Test mit nur vier Fragen und Sie erhalten einen 25-seitigen Leitfaden für Ihre Kanzlei – von IT-Sicherheit über Kanzleisoftware, Scan- und Diktierprozesse bis zu den nötigen Abläufen in Ihrer Kanzlei.

Workshops zum elektronischen Rechtsverkehr und E-Workflow

Bis zum Jahresende bieten wir eine ganze Reihe von Workshops zum elektronischen Rechtsverkehr, beA und dem digitalen E-Workflow in RA-MICRO an. Unter veranstaltungen.michgehl.de finden Sie die Orte und Termine. Sicherlich werden wir nun noch einige Zusatztermine einrichten müssen. Sichern Sie sich dennoch am besten umgehend einen Teilnehmerplatz.

beA Premium Support

Im Zuge der beA-Einführung bieten wir einen beA Premium Support an, um Sie bei der Einrichtung zu unterstützen. Wir stellen gemeinsam die Empfangsbereitschaft her und stehen 30 Tage lang kostenlos per Telefonsupport für beA-Fragen zur Verfügung. Zum beA Premium Support… 

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den elektronischen Rechtsverkehr und freuen uns, Sie bei allen Fragen rund um die digitale Kanzlei zu begleiten.

 

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Es gibt so Momente im Leben eines IT-Dienstleisters, wo der Spaß wirklich aufhört. Manchmal ist es zwar zum Lachen, häufig aber auch zum Weinen, was an IT-Pannen und Missgeschicken so auftritt. In der heutigen Ausgabe muss man schon starke Nerven und eine gehörige Portion Gutgläubigkeit besitzen, um die Protagonistin nicht des Vorsatzes zu bezichtigen. Aber lesen Sie selbst.

Hier stimmt doch was nicht…

Rechtsanwalt Siggi Sicher lässt grundsätzlich nichts anbrennen. Deshalb hat er auch einen hervorragenden IT-Service bei uns beauftragt: Seine Systeme werden automatisch laufend analysiert, gesichert, aktualisiert und im Zweifel entstört, bevor sich ein Fehler in der Kanzlei auswirkt. So kommt es auch, dass unsere heutige IT-Panne nicht mit einem Anruf beginnt, sondern mit einer Fehlermeldung in unserem Dashboard: Ein Virus ist in die Kanzlei gelangt.

Wie kommt das da hin?

Der Siggi fragt sich nun zu Recht: Wie kann das sein? Alle E-Mails werden im Vorfeld in einem Rechenzentrum durchleuchtet, die Firewall ist sehr streng konfiguriert und liest auch die Inhalte der Datenpakete. Immerhin hat der Virenschutz angeschlagen und die Datei direkt in Quarantäne gesetzt – kein Schaden und damit leider auch irgendwie keine richtige Panne. Aber lehrreich, denn es zeigt, auf welchen Wegen Viren in die Kanzlei finden und wieso es technisch nicht hundertprozentig auszuschließen ist.

Die Sicherheitslücke sitzt vor dem Bildschirm

Bei allen technischen Absicherungen wird eine Sache gerne vergessen: Zur Vermeidung von IT-Risiken ist die Schulung von Mitarbeitern zum grundsätzlichen Umgang mit E-Mails, Webseiten und IT-Grundlagen elementar. Es gibt keine Hürde, die der DAU (dümmster anzunehmender User) nicht mit der Leichtigkeit des Unwissenden nehmen würde. So war es auch in diesem Fall. Das Einfallstor E-Mail war bereits so gut abgesichert, dass eine Infektion beinahe unmöglich war. Der Besuch von privaten, zumal zweifelhaften, Webseiten während der Arbeit jedoch bietet eine schier unglaubliche Angriffsfläche.

Die Hacking-Industrie liegt vorne

Ein Wettstreit zwischen Sicherheitsindustrie und Hacking-Industrie ist entbrannt und er wird von Monat zu Monat vehementer. Immer wieder schafft es dabei die dunkle Seite der Macht, für eine kurze Zeit einen Vorsprung zu erhaschen, um kurz darauf wieder eingeholt zu werden und sich gleich wieder abzusetzen. So werden mittlerweile Sandbox-Lösungen der Virenschützer durch verzögerte Downloads der Hacker umgangen, Dateiformate kreiert, die nur so scheinen, als wären sie harmlos und viele weitere, teils verblüffend billige Tricks angewendet.

Sensibilisierung hat nichts mit Heuschnupfen zu tun

Das Ergebnis jedenfalls lautet in Siggis Kanzlei: Ein Virus hat sich beim Besuch einer Webseite unbemerkt im Hintergrund in die Kanzlei geschlichen. Technisch lassen sich diese Lücken deutlich verringern, aber nie ausschließen. Dazu wird ein weiterer Faktor benötigt: der Mensch. Information und Aufmerksamkeit sind extrem scharfe Schwerter im Kampf gegen Viren und Hacker. Deshalb haben wir in Siggis Kanzlei auch gleich unser neues Angebot gestartet.

Kostenlose IT-Sicherheitsschulung für Anwaltskanzleien

Mehr als eine halbe Stunde war nicht nötig, um den drei Damen vom Grill, äh – vom Siggi, die wichtigsten Begriffe und Maßnahmen rund um die IT-Sicherheit näher zu bringen. Was ist ein Virus, wo kommt der her, wo geht der hin? Wie kann ich Infektionen vermeiden? Wie sollten Datensicherung und zentrale Datenhaltung funktionieren? Wann sollten unbedingt die Alarmglocken angehen? Und das Ganze hat so viel Wirkung und so viel Spaß gebracht, dass wir diese Schulung nun kostenlos anbieten. Reservieren Sie gleich einen Termin für eine kostenlose Schulung in Ihrer Kanzlei. Wir freuen uns auf Sie!

RA-MICRO Kanzleisoftware, Dictanet, Dragon, IT-Service, Anwaltskanzlei, Anwalt, Kanzleiberatung, Anwaltssoftware, beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, elektronischer Rechtsverkehr, ERVEs reicht! Jeden Tag erhalten wir Hilferufe aus Anwaltskanzleien. Fast immer hat ein Virus großen Schaden angerichtet. Mit wenigen Ausnahmen kam die Schadsoftware per Mail. Die Ursache: Neben mangelnder technischer Absicherung sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Anwaltskanzleien nicht geschult und sensibilisiert für die Gefahren der IT-Welt. E-Mails werden sorglos geöffnet, private Webseiten besucht und Dokumente aus Onlinespeichern heruntergeladen. Die Lösung: Mitarbeiter-Sensibilisierung. Und weil uns Ihre Sicherheit wirklich am Herzen liegt, machen wir das kostenlos. Wie bitte? Ja, wirklich!

Jetzt kostenlose Sensibilisierungs-Schulung reservieren

Wir machen unseren Kunden (und Kanzleien, die es noch werden möchten) ein Angebot, das sie eigentlich nicht ablehnen können:

  • Schulung Ihrer Mitarbeiter zum Umgang mit Webseiten, E-Mails, Viren, Trojanern und Würmern. Sensibilisierung für die Gefahren und Maßnahmen im Notfall. Dauer: ca. 30 Minuten.
  • Anschließende Sicherheitsberatung. Überprüfung der wichtigsten Maßnahmen zur IT-Sicherheit in Ihrer Kanzlei und Erstellung eines umfangreichen Leitfadens. Dauer: 30-60 Minuten.
  • Ort: Ihre Kanzlei im PLZ-Gebiet 3, 4, 5 oder 8.
  • Preis: Bis 30. April 2016 kostenlos.

Reservieren Sie jetzt Ihren Termin formlos über das Kontaktformular oder per Mail an info@michgehl.de