it-panne, datensicherung, backup,

Als IT-Dienstleister in Anwaltskanzleien erleben wir die unglaublichsten Dinge – manchmal zum Schmunzeln und nicht selten eher zum Weinen. Einmal im Monat präsentieren wir Ihnen die IT-Panne des Monats. Nicht nur, weil Schadenfreude angeblich die schönste Freude sein soll – vor allem wollen wir Gefahren aufzeigen, die jede Anwaltskanzlei treffen können und die passenden Lösungen aufzeigen. In diesem Monat erfahren Sie, wie ein Virus trotz hervorragender Absicherung in eine Kanzlei gelangt ist – durch die Hintertür.

Wie kann das sein?

Wie so häufig beginnt auch diese IT-Panne mit einem aufgeregten Anruf. Rechtsanwalt Siggi Sicher hat sich ein Virus eingefangen – und liegt mit seinem neuen Locky-Trojaner voll im traurigen Trend: Das gesamte Kanzlei-Netzwerk ist verschlüsselt und soll erst gegen Lösegeld wieder freigegeben werden. Sie kennen die Geschichte hinreichend – wir leider auch. Doch Siggi geht immer auf Nummer Sicher und hat eine hervorragende Datensicherung. Wir können seine Kanzlei daher innerhalb kürzester Zeit wieder arbeitsfähig machen. Entscheidend ist eine andere Frage: Wie kommt das Virus eigentlich in die Kanzlei?

Einfach mal basteln…

Der Siggi hat eigentlich alles richtig gemacht: Um sich vor Viren und Trojanern zu schützen hat er neben einer guten Datensicherung auch ein System zu E-Mail-Überprüfung von uns einrichten lassen: Alle eingehenden Nachrichten werden zuvor über ein Rechenzentrum geleitet und dort von mehreren Virenscannern und Spamfiltern intensiv untersucht. Nur unbedenkliche Mails werden tatsächlich in die Kanzlei gesendet. Dieses Mail Protection System hilft zuverlässig gegen Bedrohungen aller Art. Der Siggi allerdings hat etwas gemacht, was in Anwaltskreisen beliebt ist: Er hat ein bisschen selbst gebastelt – und nicht etwa Michgehl & Partner als seinen RA-MICRO-Partner und IT-Spezialisten hinzugezogen. Klar, Mandanten schreiben ja auch ihre Klageerwiderungen selbst und senden sie ohne Rückfrage beim Rechtsanwalt selbst an das zuständige Gericht, oder?

Hohe Mauern und kleine Tunnel

So hat Siggi also seine Kanzlei sinnbildlich gesprochen mit hohen Mauern umgeben: Angreifer kommen gar nicht erst in die Nähe seiner Stadt. Dann jedoch hat er einen kleinen Tunnel gegraben, der unter der Mauer hindurch führt – und zwar so: Siggi ist neugierig auf die revolutionären Möglichkeiten, die RA-MICRO im elektronischen und mobilen Arbeiten zur Verfügung stellt: Elektronische Akten, Arbeiten auf Smartphone und Tablet – davon hat er schon lange geträumt und nun ist es endlich möglich. Also digitalisiert er seine Dokumente und legt sich eine neue Mailadresse an, die eingehende Nachrichten direkt in RA-MICRO importiert. Diese landen dann im RA-Verzeichnis. Blöd nur: Genau dieses Verzeichnis wird im Virenscanner als Ausnahme definiert, weil sonst einzelne RA-MICRO Bestandteile als verdächtige Anwendungen blockiert werden. Siggi leitet also E-Mails an allen Sicherheitsvorkehrungen vorbei in einen Ordner, der nicht vom Virenscanner überprüft wird. Glückwunsch! Das ist wie regelmäßiges Barfuß-Duschen im öffentlichen Hallenbad – es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Infektion erfolgt.

Kleiner Umweg – große Wirkung

Dabei hätte der Siggi doch einfach nur… Aber woher soll der das wissen? Ja, dann soll er halt uns anrufen, bevor er sowas macht. Er hätte statt eines neuen Mailpostfachs außerhalb seiner Kanzlei eine neue Adresse in seinem vorhandenen MICROSOFT Exchange einrichten sollen – diese Nachrichten werden vom Mail Protection System untersucht und nur die einwandfreien Mails landen im RA-MICRO Verzeichnis. Diesen kleinen Umweg haben wir neben der zügigen Wiederherstellung der Kanzlei eingerichtet und können davon ausgehen, dass sich ein solcher Vorfall beim Siggi nicht wiederholt. An alle anderen Kanzleien lautet der Aufruf: Sprechen sie uns an, wenn Sie Ihre E-Akten, Mailadressen und mobilen Synchronisationswege in RA-MICRO anlegen. Es gibt ein paar Details, die zu beachten sind – wenige Klicks mit großer Wirkung. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

Holger Esseling, CeBIT 2016, In der vergangenen Woche hat die CeBIT 2016 ihre Tore geöffnet – wir waren für Sie vor Ort, um Neuigkeiten des IT-Marktes für Anwaltskanzleien zu sondieren. Das Motto der Messe wurde erstmals aus dem Vorjahr übernommen: d!conomy stellt die herausragende Bedeutung der Digitalisierung für alle Zweige der Wirtschaft und Gesellschaft heraus. Auch in Anwaltskanzleien ist die elektronische Abbildung von Akten und Abläufen von hoher Bedeutung und wird in den nächsten Jahren gravierende Veränderungen mit sich bringen. Lesen Sie, welche Impulse von der CeBIT für Ihre Kanzlei ausgehen.

Die elektronische Akte wird der Normalfall

Die wesentlichen Digitalisierungsthemen für Anwälte sind Scanvorgang, Verschlüsselung, Kanzleisoftware – und dann IT-Sicherheit. Schließlich wird die E-Akte selbstverständlich, wie es in vielen anderen Branchen schon der Fall ist. Der Nachteil: Die Umgewöhnung erfordert Zeit und es werden mehr Investition in IT-Sicherheit notwendig. Die Vorteile: Automatisierung, Transparenz, Effizienz, Unabhängigkeit von Zeit und Ort, Senkung von Druck- und Portokosten führen zu einer effizienteren und auch entspannteren Arbeitsweise. Doch nicht immer ist der Umstieg sinnvoll. Einige Schnellstarter sind enttäuscht von den Kinderkrankheiten, andere Kanzleien berichten von massiven Einsparungen und Prozessverbesserungen. So langsam kommt die Digitalisierung in Anwaltskanzleien in Fahrt – wir können nur empfehlen, sich spätestens jetzt mit dem Thema zu befassen, einfach loszulegen und die eigene Strategie nach und nach zu entwickeln und zu verbessern.

Freiheit von Zeit und Ort

RA-MICRO, CeBIT 2016, Es wird für Rechtsanwälte zur Selbstverständlichkeit werden, unabhängig von Zeit und Ort zu arbeiten. Bei Gericht reicht ein iPad und vielleicht noch eine Handakte aus, um vollständig arbeitsfähig zu sein. Nach der Verhandlung in die Kanzlei? Nicht unbedingt. Arbeiten Sie doch einfach im Cafe oder zu Hause. Gerade die jüngere Generation von Anwälten sieht solche Formen der mobilen Arbeit als wichtig an. RA-MICRO stellt hierzu auf der CeBIT sein Konzept RA-MICRO GO vor: Anwendungen und Apps zum mobilen Arbeiten ermöglichen genau diese zeitlich und räumlich unabhängige Tätigkeit und sind dem Markt einmal mehr um Jahre voraus. Insbesondere die beiden Apps RA-MICRO Go (aktuell nur für iPhone) und Dictanet Go (Android und iPhone) ermöglichen die mobile Aktenbearbeitung auf Smartphone oder Tablet und das sehr komfortable digitale Diktat. Zudem sind beide Apps kostenlos. Installieren Sie diese Anwendungen und probieren Sie es aus!

Zentralisierung und sichere Verbindungen

Ein weiterer Effekt wird auf der CeBIT sichtbar: Die Cloud ist vom reinen Schlagwort der Marketing-Leute zur Realität geworden. Rechenkapazitäten werden immer weiter zentralisiert. Unsere Prognose für Anwaltskanzleien: der Kanzleiserver verschwindet innerhalb der nächsten Jahre aus der Kanzlei. Er wird zum Teil schon heute ausgelagert in externe Rechenzentren. Hierbei sind natürlich die strengen Richtlinien aus Berufs- und Strafrecht zu beachten. Hinzu kommt der Aufbau sicherer Verbindungen über Verschlüsselung und professionelle Router und Firewalls.

IT-Sicherheit wird Pflichtdisziplin

Die Bedrohungen nehmen täglich zu und erreichen mit dem Verschlüsselungs-Trojaner Locky nur einen zeitweisen Höhepunkt. Das Wettrüsten zwischen Hacking-Industrie und Anbietern von Sicherheitssoftware geht weiter. Umso mehr verwundert der teilweise grob fahrlässige Umgang mit der Datensicherheit in einigen Anwaltskanzleien. Ein Virenschutz alleine reicht heute längst nicht mehr aus. Professionelle Router und vor allem ein auf Kanzleien zugeschnittener Service sind existenziell. Machen Sie den Test, um zu sehen, wie fit Ihre Kanzlei ist.

Datensicherung: Die Lebensversicherung der Kanzlei

acmeo, CeBIT 2016Der zentrale Punkt aller Bemühungen um IT-Sicherheit ist die Datensicherung. Egal was passiert: Mit einem professionellen Backup lässt sich der Kanzleibetrieb innerhalb von Stunden wiederherstellen – Ohne Backup sind alle Daten weg. Daher sollte mindestens an zwei Orten gesichert werden und regelmäßig überprüft werden, ob sich die Dateien auch wirklich wiederherstellen lassen. Michgehl & Partner hat auf der CeBIT mehrere Backup-Anbieter besucht und die Markttrends aufgenommen. Bei unserem strategischen Partner acmeo haben wir nicht nur unsere Backup-Strategie besprochen, sondern auch Erfahrungsaustausch mit anderen Systemhäusern betrieben. Unsere Lösung RA-MICRO Backup bleibt erstmal unverändert: Ab 22,65 € monatlich bieten wir Ihnen ein vollständiges und hochverfügbares Backup Ihrer wichtigsten Daten in einem zertifizierten Rechenzentrum.

Scannen: Wie kommt das Schriftstück in die E-Akte

Kommen wir abschließend noch einmal auf die elektronische Akte zurück. Zunächst müssen die Dokumente ja digitalisiert werden. Für die meisten Schriftsätze ist hier ein Dokumentenscanner sinnvoll, um schnell beidseitig mit Texterkennung zu scannen. Bei gebundenen oder geklammerten Akten sowie Bauplänen und ungewöhnlichen Formaten ist das keine Lösung. Hier konnten wir eine interessante Lösung des Anbieters Zeutschel entdecken. Ursprünglich auf Bibliotheken spezialisiert bieten sie ihre Hochleistungsscanner auch für andere Wirtschaftszweige an. So können größere Kanzleien die Geräte nutzen, um auch ungewöhnliche oder gebundene Formate zu digitalisieren. Die Scanner erkennen dabei automatisch Falzen, Heftungen und sonstige Rahmen und schneiden sie automatisch weg. Im Test funktioniert das erstaunlich gut. Nur der fast fünfstellige Einstiegspreis dürfte einige Kanzleien vom Kauf abhalten.

CeBIT-Party früher und heute

cccebit fanta4Früher waren sie eine Selbstverständlichkeit, heute hat man den Eindruck, dass die CeBIT sachlicher und irgendwie langweiliger wird – eher ein Branchentreff von IT-Spezialisten für IT-Spezialisten und weniger für das breite Publikum. Dabei verändern sich auch die CeBIT-Parties offensichtlich: Kurz vor Ende der Veranstaltung wurde ich vom ERP-Hersteller StepAhead zum Konzert der Fantastischen 4 auf der CeBIT eingeladen. Großartig! Der gelungene Abschluss eines informativen Tages.

Fazit: Der Weg ist deutlich, das Ziel noch nicht ganz

Die CeBIT liefert keine revolutionären Neuigkeiten für Rechtsanwälte, sie weist allerdings den Weg: Kanzleien werden digital und die IT wird mobil nutzbar. RA-MICRO hat diesen Trend mit Abstand als Erster erkannt und liefert bereits funktionierende Lösungen dazu. Zusätzlich erhöhen sich die Sicherheitsanforderungen. Hierfür liefert die Michgehl & Partner GmbH Lösungen, die exakt auf die Bedürfnisse von Anwaltskanzleien zugeschnitten sind. Überprüfen Sie jetzt, ob Ihre Kanzlei fit für die Digitalisierung ist – Sie erhalten kostenlos einen individuellen Leitfaden.  

aaa sqdDas Qualitätsmangement-System des ServiceQualität Deutschland e.V. stammt ursprünglich aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe. Daher haben die Prozessverbesserungen und Qualitätsinitiativen genau ein Ziel: Den Gast bzw. den Kunden zu begeistern. Genau aus diesem Grund haben wir uns für ServiceQualität Deutschland entschieden. Rechtsanwälte und Mitarbeiter in Kanzleien sollen bei Michgehl & Partner einen unvergleichlichen Service erleben. Wir hinterfragen regelmäßig unsere Abläufe und bauen neue Serviceprozesse auf, um Sie bestmöglich zu unterstützen und dabei am besten noch ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Zugegeben: Es klappt nicht immer – aber immer öfter!

aaa iteamAls Mitglied der iTeam Systemhauskooperation haben wir jederzeit Zugriff auf über 7.000 Spezialisten aus allen IT-Fachgebieten. Damit können wir in Anwaltskanzleien jeden nur erdenklichen Bedarf abdecken, falls er über unsere eigene tiefe Expertise hinausreichen sollte. Darüber hinaus bleiben wir in der Unternehmergemeinschaft der iTeam Systemhauskooperation immer auf den aktuellsten Stand zur Marktentwicklung und den besten Hard- und Softwarelösungen sowie modernen Servicekonzepten. All diese Erfahrungen spiegeln sich in unseren spezialisierten Angeboten für Rechtsanwaltskanzleien wider.

aaa microsoftBetriebssysteme und Anwendungen von MICROSOFT sind ein Standard in Anwaltskanzleien. Neben den Office-Produkten Word und Excel werden auch SQL-Server zur Datenverwaltung, Exchange für Mail und Kalender sowie weitere Lösungen aus Redmond eingesetzt. Entscheidend ist hierbei die Integration mit der Kanzleisoftware: Wir stellen die passenden Schnittstellen bereit und übernehmen die Konfiguration der Anwendungen für den anwaltlichen Gebrauch unter Berücksichtigung der berufs- und strafrechtlichen Anforderungen, insb. § 203 StGB, § 2 BORA und § 43a BRAO.

aaa lancomMit zunehmender Bedeutung der Kanzlei-IT für die anwaltliche Arbeit steigen auch die Anforderungen an die IT-Sicherheit. Insbesondere im Bereich von Netzwerk und Routern arbeiten wir als LANCOM Certified Specialist mit einem der führenden deutschen Anbieter für professionelle Netzwerklösungen zusammen. LANCOM-Router erhöhen in Verbindung mit unseren Firewall-Lösungen die Sicherheit einer Anwaltskanzlei im Vergleich zu den weit verbreiteten Privatkundenroutern sehr deutlich. Mit unserer langjährigen Erfahrung und regelmäßigen Fortbildungen erfüllen wir höchste Sicherheitsansprüche für Ihre Kanzlei-IT.

aaa dictanetDas Diktat gehört zum unverzichtbaren Handwerkszeug des Rechtsanwalts. Mittlerweile sind Kassetten weitestgehend aus den Kanzleien verschwunden – das ganze Potential digitaler Diktiersysteme wird hingegen noch nicht genutzt. So bietet Dictanet in Kombination mit Dragon Spracherkennung die Möglichkeit, Sprache direkt in Text zu verwandeln und damit enorme Zeitersprarnis zu realisieren. Die mobilen Lösungen von Dictanet bringen den vollen Funktionsumfang auf Tablet und Smartphone und ermöglichen so einen einfachen und sicheren mobilen Arbeitsstil.

Kanzleisoftware, RA-MICROSeit über 30 Jahren ist Michgehl & Partner einer der größten Vertriebspartner von Deutschlands meistgewählter Kanzleisoftware. RA-MICRO überzeugt durch Erfahrung, einen unvergleichbaren Funktionsumfang und revolutionäre Innovationen. Dabei ist die Kanzleisoftware von Rechtsanwälten für Rechtsanwälte gemacht. RA Dr. Peter Becker sorgt als führender Kopf der Entwicklung immer wieder für neue Impulse, die Veränderungen für die gesamte Branche mit sich bringen. Das Ziel ist dabei immer das gleiche: Anwälte sollen so einfach und sicher wie möglich arbeiten können.

it-panne, datensicherung, backup,

Laut dem IT-Nachrichtendienst heise befällt ein besonders aggressiver Verschlüsselungstrojaner derzeit ca. 5.000 Systeme pro Stunde in Deutschland. Auch wir können aus der Praxis bestätigen, dass sich die Schäden in Anwaltskanzleien seit einigen Tagen stark häufen. Wir fassen in gebotener Kürze zusammen, wie der Trojaner in die Kanzlei kommt, welche Auswirkungen er verursacht und wie Sie sich schützen können.

Der Standardweg: E-Mail

In den sechs Fällen, die uns in dieser Woche erreichten, wurde Locky ausnahmslos per Mail in die Kanzlei transportiert. In der Regel tarnt sich die Schadsoftware als Word-Anhang, meist eine Rechnung oder Mahnung. Wird dieser Anhang geöffnet und werden dann die Makros aktiviert, beginnt der Schädling mit seiner Arbeit – und die ist heftiger und tiefgreifender als bei allen Vorgängern.

Hilfe, meine Datensicherung ist verschlüsselt

Besonders perfide: Locky infiziert und verschlüsselt alles, was über das Netzwerk erreichbar ist. Dazu gehören auch freigegebene Ordner und einige Cloud-Speicher mit automatischer Synchronisation. Das bedeutet: Auch die Datensicherung wird verschlüsselt, wenn sie sich nicht außerhalb des Netzwerkes befindet. Und genau auf die ist man angewiesen, wenn Locky sich in der Kanzlei austobt. Die Folge: Im Zweifel sind alle Daten der Kanzlei weg – für immer. Das ist leider die traurige Realität in einigen Anwaltskanzleien.

So schützen Sie sich und Ihre Kanzleidaten

  • Datensicherung an mehreren Orten: Wir können es gar nicht oft genug sagen. Sichern Sie Ihre Daten an mehreren Orten. Nutzen Sie Wechselfestplatten und Onlinespeicher. Für RA-MICRO Dateien haben wir das RA-MICRO Backup entwickelt, das Ihnen ab 22,65 € im Monat zur Verfügung steht. Es kann von Locky nicht verschlüsselt werden und vermeidet zuverlässig den Datenverlust. Einigen Kanzleien hat es in dieser Woche „das Leben gerettet“. Testen Sie RA-MICRO Backup einen Monat lang kostenfrei.
  • Mail-Protection Software: Lassen Sie Ihre Mails nicht auf dem Mailserver der Kanzlei untersuchen sondern bereits im Vorfeld in einem vorgelagerten Rechenzentrum. Unsere Mail Protection Lösung durchsucht die eingehenden Nachrichten mit mehreren Virenscannern und Spamfiltern gleichzeitig und sortiert deutlich mehr schadhafte Mails heraus. Hundertprozentige Sicherheit bietet dieses Verfahren allerdings nicht.
  • Mitarbeitersensibilisierung: Ein wesentlicher Punkt zur Vermeidung von Schadsoftware. Leiten Sie die folgenden Empfehlungen bitte an Ihre Mitarbeiter weiter und machen Sie sie zu Arbeitsanweisungen in der Kanzlei:
    • Öffnen Sie E-Mails und insbesondere Anhänge nur, wenn Sie den Absender kennen.
    • Schauen Sie sich die Mailadressen genau an, manchmal sieht es nur auf den ersten Blick wie ein vertrauter Absender aus (z.B. bestellbestätigung@amazon.mieser-betrueger.com)
    • Aktivieren Sie keinesfalls Makros in einem Word-Dokument, wenn Sie nicht vollkommen sicher sind.
    • Kontrollieren Sie, ob die automatische Makro-Deaktivierung in Word eingestellt ist: Datei -> Optionen -> Trust Center -> Einstellungen für das Trustcenter -> Alle Makros mit Benachrichtigung deaktivieren: Hier muss das Häkchen gesetzt sein.

Schnelle Hilfe vom Experten für Kanzlei-IT

Als erste Anzeichen für eine Infektion mehren sich die Fehlermeldungen, dass bestimmte Dateien oder Programmteile nicht gefunden werden. Geht man bei den ersten ein oder zwei Meldungen noch von nichts Bösem aus und klickt weiter, so stellt sich spätestens bei der fünften Meldung ein schlechtes Bauchgefühl ein. Machen Sie dann bitte folgendes:

  1. Trennen Sie die Strom- und Datenleitungen Ihres Computers sofort
  2. Rufen Sie Ihren IT-Betreuer oder, falls nicht identisch, uns: 02573-93830
  3. Überlegen Sie sich eine schöne Beschäftigung für den Rest des Tages. Sie werden wohl frei haben

Wir wünschen Ihnen, dass Sie von der aktuellen Infektionswelle verschont bleiben und helfen Ihnen gerne beim Aufbau einer sicheren Kanzlei-IT.

PWK_und_Partner_GruppenfotoIn der Luft liegt noch ein Hauch frischer Farbe, alles ist geschmackvoll in modernem Design eingerichtet. Viel Zeit ist seit dem  Einzug in die erste Etage des modernen Geschäftshauses an der Saarlandstraße 23 in Dortmund nicht vergangen. Nur die Gesichter der Kollegen, die sind weitestgehend die „alten“ geblieben. Am 1. Juli diesen Jahres hat das Kanzleiteam PWK & Partner seine Arbeit im Bereich Medizinrecht aufgenommen. Ein verlässlicher Partner bei dieser Neugründung war und ist Michgehl & Partner, Vertriebspartner der Rechtsanwaltskanzleisoftware ra-micro.

„Wir haben eigentlich das Gesamtpaket von Michgehl & Partner aus Nordwalde bekommen. Uns ist ein Ansprechpartner für alles sehr wichtig“, erklärt Fachanwalt für Medizinrecht Jörg Müssig. Bereits in der vorherigen Großkanzlei hatte das jetzige PWK-Team mit dem Marktführer der Kanzleisoftware gearbeitet. Deshalb wurde ra-micro auch diesmal an allen 30 Arbeitsplätzen installiert. Gleichzeitig wurde das Büro mit der gesamten Hardware inklusive Exchange-Server ausgestattet. „Da unsere Kernkompetenz das Medizinrecht ist, wollten wir darüber hinaus auch mit der Wartung keine Arbeit haben“, sagt Fachanwalt für Medizinrecht Lars Wiedemann. Deshalb hat sich die Kanzlei für Medizinrecht (Saarlandstraße 23, 44139 Dortmund, 0231-77575-000, www.pwk-partner.de) für die Dienstleistung „Proaktiver IT-Service“ entschieden.

Unbemerkt im Hintergrund

Michgehl & Partner sorgt im Hintergrund, für das Rechtsanwaltskanzlei-Team völlig unbemerkt, für ein gut funktionierendes IT-System. „Wir können uns voll auf unsere Arbeit konzentrieren, müssen keine Angst vor Ausfällen oder Störungen des Systems haben“, sagt Müssig. Deshalb habe sich PWK & Partner für die Buchung dieses Angebotes entschieden und damit auch zusätzliche, aber überschaubare sowie einfach zu kalkulierende Kosten in Kauf genommen. Das Service-Paket umfasst drei Bausteine, die individuell hinzugebucht werden können. Die Kanzlei PWK & Partner hat sich für das gesamte Rund-um-sorglos-Paket entschieden.

Mit dem IT-Basis Schutzpaket wird ein Antivirenschutz für Server, feste Arbeitsplätze und Laptops gewährleistet. Gleichzeitig überwacht das IT-Team von Michgehl & Partner in Nordwalde die Speicherkapazität. Tauchen bei diesem Monitoring Störungen auf, wird die Kanzlei umgehend und in der Zeit von 8 bis 17 Uhr per Mail informiert. Die Überwachung erfolgt zu jeder Tages- und Nachtzeit, sieben Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag. Telefonisch oder per Fernwartung werden Lösungen für das Problem gefunden. Die dazu gebuchte IT-Repare Flatrate beinhaltet darüber hinaus eine Vor-Ort-Service Garantie. Kosten für Anfahrt und den Fachmann sowie Ersatzteile gehören zum Paket dazu. Genau wie die eventuelle Wiederherstellung der durch Festplattenausfälle verlorengegangene Daten. Die IT-Care Flatrate ist ein proaktives Patchmanagement. Soll heißen, dass Michgehl & Partner die Überwachung und Installation von Microsoft-Updates und Softwarepatches, Softwarepakete, mit denen Hersteller ihre Sicherheitslücken schließen, gewährleistet.

Überzeugende Dienstleistung

„Die Dienstleistung von Michgehl & Partner hat uns überzeugt“, erklärt Müssig. Schon bevor der große Umzug ins Haus stand, habe es seitens Michgehl & Partner einen Probelauf des gesamten Systems gegeben. „Da wussten wir, dass unser erster Arbeitstag in der neuen Einheit reibungslos verlaufen würde und so hat es sich dann auch bestätigt“, erinnert sich Wiedemann. Auch wenn der Umgang mit der Software ra-micro für das Team nicht neu war, wollten alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das Programm noch einmal kennenlernen und auf alle für ihre Arbeit nützlichen Komponenten ausnahmslos zugreifen. „Eine Mitarbeiterin von Michgehl & Partner ist zu uns in die Kanzlei gekommen und hat sich an jedem  Arbeitsplatz ein Bild von der Nutzung und Auslastung des Programms gemacht, anschließend individuelle Tipps sowie kleinere Schulungen angeboten“, begrüßt Müssig den Service des Nordwalder Unternehmens.

E-Akte noch Zukunftsmusik

Ganz neuartig war allerdings für alle die Nutzung von DictaNet, dem digitalen Diktiersystem von ra-mirco. Bisher bestimmte lästiges Vor- und Zurückspulen die Arbeit der Rechtsanwälte und der Rechtsanwaltsfachangestellten. Das ist nun Geschichte. Die Diktate in digitaler Form können nun ganz einfach an alle Arbeitsplätze verteilt werden. „Unsere Technik haben wir auch so einstellen lassen, dass unsere Assistentinnen einfach zwischen Diktat und Telefongespräch switchen können“, weiß Lars Wiedemann. Die Komponente Dragon Spracherkennung und E-Akte sind dagegen noch Zukunftsmusik. „Die damit verbundene Archivierung von Bestandsakten im vierstelligen Bereich stellt dabei einen notwendigen sehr hohen Aufwand dar. Deshalb kommt dies derzeit für uns erst einmal nicht in Frage“, räumt Jörg Müssig ein. Gleichzeitig gebe es noch keine virtuelle Schnittstelle zwischen den wichtigsten Körperschaften und PWK & Partner.

Nische abgedeckt

Mit dem Medizin- und Gesundheitsrecht ist die Kanzlei in der Rechtsberatung für niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser, Medizinische Versorgungszentren, Privatkliniken sowie andere Leistungserbringer und deren Verbände im Gesundheitswesen tätig. Der Schwerpunkt liegt dabei im ärztlichen Berufs- und Vertragsarztrecht, dem Personen- und Kapitalgesellschaftsrecht sowie dem gesundheitsbezogenen Arbeitsrecht. Damit deckt die Kanzlei auch heute noch ein Nischengebiet in der Rechtsberatung und -gestaltung ab. „Das macht es ja auch so reizvoll. Denn in unserem Bereich können wir Gesetze noch mitgestalten, werden zu Fachaufsätzen hinzugezogen“, erklärt Jörg Müssig seine Leidenschaft für das spezielle Rechtsgebiet. Aktiv ist die Kanzlei deutschlandweit, allerdings mit einer starken Konzentration auf Nordrhein-Westfalen.

Früher in einer überörtlichen Großsozietät tätig, haben sich alle Mitglieder des Teams schnell an die familiärere Atmosphäre gewöhnt – die niemand mehr missen möchte. „Es ist eine angenehme Arbeit, die mit dem Service von Michgehl & Partner noch abgerundet wird. Wir sind mit jedem Schritt der letzten Monate sehr zufrieden“, betont Lars Wiedemann.