Am 3. September 2018 startet das besondere elektronische Anwaltspostfach und damit eine weitere Entwicklung: Die Digitalisierung der Anwaltskanzlei wird sich kurzfristig und flächendeckend durchsetzen. Dabei wissen viele Kanzleien gar nicht, wo sie anfangen sollen. Auf Basis erfolgreicher Digitalisierungsprojekte in Anwaltskanzleien möchten wir Ihnen den Ablauf, die Ziele, Meilensteine und Erfahrungen vorstellen. Sichern Sie sich direkt einen Teilnehmerplatz mit dem Antwortfax.

Ihr Wegweiser für die Kanzlei-Digitalisierung

Ziel der Veranstaltung ist es, dass jeder Teilnehmer einen Fahrplan für die Digitalisierung und Gleichgesinnte zum Austausch im weiteren Ablauf aufbaut. Dafür haben wir ein Experten-Team zusammengestellt, dass vor Ort mit Ihnen die unterschiedlichen Facetten der Digitalisierung mit Ihnen beleuchtet. Vom Projektmanagement über
den Scan-Prozess, den RA-MICRO E-Workflow, die Einbindung des beA, Aufbau eines Diktier-Workflows bis zur Sicherstellung von Datenschutz, IT-Sicherheit und Ausfallsicherheit bieten wir Ihnen praktische Lösungsansätze und bewährte Innovationen. Wir freuen uns auf eine zukunftsweisende Veranstaltung mit Ihnen.

Die „Agenda“

Die Anmeldung

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung mit diesem Antwortfax.

Was lange währt, wird endlich gut. Im vierten Anlauf ist das besondere elektronische Anwaltspostfach beA nun wirklich online und kann, sollte und muss genutzt werden. Ohne eine eigentlich geplante Übergangsfrist tritt die passive Nutzungspflicht ebenfalls am 3. September 2018 in Kraft. Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte müssen also in der Lage sein, neue Nachrichten im beA zu empfangen und zu verarbeiten.

beA: Nur der Anfang einer flächendeckenden Kanzlei-Digitalisierung

Zunächst wirkt die Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs unspektakulär: Berufsträger erhalten einfach nur ein weiteres E-Mail-Postfach. Das beA wird jedoch zum verpflichtenden Kommunikationskanal im Rechtsverkehr und das wird Folgen haben. Die bisher weit verbreitete Praxis, E-Mails und digitale Schriftsätze auszudrucken, wird einfach zu aufwändig. (Fast) alle Kanzleien werden daher kurz- und mittelfristig auf eine digitale Arbeitsweise umstellen. Einige wenige haben bereits damit begonnen und wir freuen uns, dass wir sie dabei begleiten durften. Vom Projektmanagement über die Umstellung der Scan- und Verarbeitungsprozesse, Softwareanpassungen, Schulungen und Installationen bis zur nachhaltigen Veränderung der Kanzleikultur konnten wir viele wertvolle Erfahrungen aufbauen. Gerne begleiten wir auch Sie bei der Digitalisierung der Kanzlei.

Kanzlei-Digitalisierung: Ein Schritt nach dem anderen

Bevor wir nun das Großprojekt Digitalisierung in Ihrer Kanzlei anstoßen, beginnen wir erst einmal mit der Unterstützung zur Einrichtung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches. Hierfür haben wir ein paar Angebote für Sie vorbereitet:

Wie können wir Sie unterstützen? Senden Sie uns gerne Ihre Anfrage. 

Das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) wird am 3. September 2018 freigeschaltet. Zu diesem Zeitpunkt, eventuell verlängert um eine vierwöchige Übergangsfrist, beginnt auch die passive Nutzungspflicht für jede Rechtsanwältin und jeden Rechtsanwalt. Allerdings ist der beA-Start zu diesem Zeitpunkt noch an Bedingungen geknüpft, dass bestehende Sicherheitslücken behoben werden. Wir wissen demzufolge einmal mehr nicht sicher, wann es losgeht. Nur eines wissen wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit: Es geht los.

beA einrichten oder warten?

Sie als Kanzlei stehen nun vor einem Dilemma: Auf der einen Seite müssen Sie zum Start der passiven Nutzungspflicht über ein empfangsbereites beA-Postfach verfügen, auf der anderen Seiten möchten Sie nicht (schon wieder) Geld und Zeit investieren, um dann von einer weiteren Verzögerung zu erfahren. Sie benötigen also die Möglichkeit, sich bereits einen garantierten Einrichtungstermin zu sichern, von dem Sie jedoch kostenfrei zurücktreten können, falls sich der Zeitplan verändert. Genau das bieten wir Ihnen heute an.

Garantierten Termin ohne Risiko sichern

Reservieren Sie mit dem Antwortfax einen Termin zur beA-Einrichtung. Es ist absehbar, dass unsere Techniker und Schulungskräfte im Herbst ausgebucht sein werden, da möchten wir unseren Kunden die Möglichkeit einer Vorzugsbehandlung geben. Sollte sich die Einführung des beA und der passiven Nutzungspflicht um mehr als 4 Wochen verzögern, können Sie die Buchung einfach stornieren oder einen neuen Termin vereinbaren. Jetzt mit dem Antwortfax risikolos einen garantierten Termin sichern… 

RA-MICRO Kanzleisoftware, Dictanet, Dragon, IT-Service, Anwaltskanzlei, Anwalt, Kanzleiberatung, Anwaltssoftware, beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, elektronischer Rechtsverkehr, ERVüber 100 Beratungen zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) haben wir nun in Anwaltskanzleien durchgeführt. Zwei Themen sind dabei ausnahmslos auf der Liste unerledigter, aber notwendiger Aufgaben gelandet: Die Verschlüsselung und die revisionssichere Archivierung von E-Mails. Für beide Anforderungen haben wir eine Lösung, die wir Ihnen nachdrücklich ans Herz legen, um sowohl der DSGVO als auch den GoBD zu entsprechen.

Verschlüsselung und Archivierung

E-Mails können relativ leicht unbefugt mitgelesen werden – das gehört heute zum Grundlagenwissen, wird jedoch weitgehend ignoriert. Gerade bei Mandatsdaten fordern jedoch Datenschutz- und Berufsrecht seit geraumer Zeit, den aktuellen Stand der Technik umzusetzen. In Kombination mit der Pflicht zur E-Mail Archivierung, die seit 1.1.2017 aufgrund der GoBD besteht, empfehlen wir folgende Lösungen, die Sie mit nachfolgendem Buchungsblatt direkt bestellen können.

  • Erzwungene TLS-Verschlüsselung: Hierbei wird der Transportweg der E-Mail verschlüsselt. So sind auch Metadaten und Empfängerdaten verschlüsselt. Sollte der Mailserver des Empfängers nicht in der Lage sein, verschlüsselt zu empfangen, wird die Mail in einem WebSafe gespeichert und der Empfänger erhält eine E-Mail mit einem Link sowie einen PIN-Code vom Empfänger, um sie auf verschlüsseltem Wege abzuholen.
  • S/MIME-Verschlüsselung: Diese Lösung verschlüsselt den Inhalt einer Mail. Die Nachricht wird beim Absender verschlüsselt und erst beim Empfänger wieder entschlüsselt und erhält damit die höchste Sicherheit für unbefugten Zugriff. Der normalerweise komplizierte Schlüsselaustausch, der dafür notwendig ist, wird hier besonders einfach gelöst: Eine leere Mail wird zwischen Absender und Empfänger hin- und hergeschickt – im Anschluss kommunizieren sie dauerhaft verschlüsselt, falls beide über ein S/MIME Zertifikat verfügen.
  • E-Mail Archivierung: Um ein- und ausgehende E-Mails und insbesondere Rechnungen zweifelsfrei im unveränderten Zustand ansehen zu können, benötigt jede Kanzlei eine E-Mail Archivierung.

Jetzt den geforderten Stand der Technik umsetzen

Unsere klare Empfehlung lautet: Setzen Sie alle drei Maßnahmen zusammen und möglichst bald um. Nur so entsprechen Sie dem geforderten Stand der Technik und signalisieren Ihren Geschäftspartnern und Mandanten zudem, dass Sie eine professionelle Anwaltskanzlei mit höchsten Ansprüchen sind. Um den Anreiz zu steigern, schenken wir Ihnen die ersten zwei Monatsgebühren bei Buchung bis zum 15.07.2018. Hier geht es zum Antwortfax…

RA-MICRO Kanzleisoftware, Dictanet, Dragon, IT-Service, Anwaltskanzlei, Anwalt, Kanzleiberatung, Anwaltssoftware, beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, elektronischer Rechtsverkehr, ERVHand aufs Herz: Das Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung am 25. Mai 2018 ist für die meisten Kanzleien ein lästiges Übel. Aber eben auch ein notwendiges Übel: Es gibt sehr klare Vorgaben für die Ausgestaltung und Dokumentation. Unvorbereitete Kanzleien können so wirksam abgemahnt werden, dass sicherlich der eine oder andere Wettbewerber davon Gebrauch machen wird. Daher möchten wir Ihnen so schnell und einfach wie möglich den Einstieg in ein DSGVO-konformes Datenschutzkonzept ermöglichen – ohne laufende Kosten.

Das DSGVO-Starterpaket für den schnellen und einfachen Einstieg

Mit dem DSGVO-Starterpaket werden Sie durch alle wesentlichen Tätigkeiten zur Erstellung eines Datenschutzkonzepts geleitet – von der Einweisung eines internen Datenschutzbeauftragten in Ihrer Kanzlei über eine ausführliche Bestandaufnahme bis zur Erstellung der notwendigen Dokumentationen wie Verfahrensverzeichnis, technische und organisatorische Maßnahmen der Datensicherheit und Datenschutzerklärungen. Innerhalb eines Tages legen wir gemeinsam den Grundstein, damit Ihre Kanzlei gut vorbereitet für die Datenschutz-Grundverordnung ist.

Sonderpreis bis zum 30. April 2018

Das DSGVO-Starterpaket bieten wir Ihnen bei Buchung bis zum 30. April 2018 zum Sonderpreis von 699,00 € zzgl. MwSt. an (regulärer Preis 1.199,00 €). Senden Sie uns zeitnah Ihre Buchung, damit wir noch rechtzeitig einen Termin mit Ihnen vereinbaren können: Antwortfax per Mail an info@michgehl.de oder per Fax an 02573-9383-73

Veranstaltungsreihe Chancen und Risiken in der digitalen Anwaltskanzlei

Das Thema Datenschutz-Grundverordnung in der Anwaltskanzlei spielt auch in unserer Roadshow „Chancen und Risiken in der digitalen Anwaltskanzlei“ eine gewichtige Rolle. Melden Sie sich gerne noch für einen der neun Veranstaltungsorte an: https://www.michgehl.de/veranstaltungsreihe-chancen-und-risiken-in-der-digitalen-anwaltskanzlei/

 

 

Kanzleisoftware, Kanzlei-IT, Anwalt Rechenzentrum, Hosting, Rechtsanwalt, RA-MICRO CloudWie sieht eigentlich die IT-Strategie Ihrer Kanzlei aus? Das beA hat zwar einmal mehr eine unfreiwillige Pause eingelegt, dennoch ist die Digitalisierung des Rechtsmarkts in vollem Gange. Darüber hinaus erlebt das rechtliche Umfeld für IT-Dienstleistungen mit der Berufsrechtsreform und der Einführung der EU-Datenschutz-Grundverordnung eine nie dagewesene Dynamik.

Komplexe Systeme einfach erklärt

Wir laden Sie herzlich ein, in drei Stunden komprimiert die wichtigsten Rahmenbedingungen für Ihre Kanzlei-IT zu reflektieren:
• Welche Änderungen und Regelungen im Berufs- und Datenschutzrecht sind zu beachten?
• Wie kann die Kanzlei-IT grundsätzlich aufgebaut werden, um sicheres und reibungsloses Arbeiten zu gewährleisten?
• Sind 100 % Sicherheit in der Kanzlei-IT möglich?
• Welche Auswirkungen haben Digitalisierung, Automatisierung und Legal Tech für die Anwaltskanzlei?
• Welche Voraussetzungen müssen für die Auslagerung der Kanzlei-IT in ein Rechenzentrum erfüllt sein?

Termine und Orte

Agenda

14:00 Uhr

EU-DSGVO, StGB, BRAO, BORA:Was muss nach den Änderungen im Berufs- und Datenschutzrecht in der Kanzlei beachtet werden?

Referentin: Rechtsanwältin Tina Ablas, Kanzleiberaterin

14:45 Uhr

Grundstrukturen der Kanzlei-IT – komplexe Systeme verständlich erklärt: Über Fileserver, Terminalserver, Rechenzentren und ihre Bedeutung für die Anwaltskanzlei.

Referent: Franz-Josef Michgehl, Geschäftsführender Gesellschafter der Michgehl & Partner GmbH und Ismail Aksoy, Kanzleiberater

15:30 Uhr

Kaffeepause

15:45 Uhr

100% Sicherheit gibt es nicht? Mit der Cyberrisk-Versicherung Haftungsfallen zuverlässig vermeiden.

Referent: Manuel Pester, Referent für Cyberversicherungen der Deutschen Anwalt- und Notarversicherung DANV

16:15 Uhr

Digitalisierung und Automatisierung in der Anwaltskanzlei: Auch ohne beA in vollem Gange. Praxisbeispiele und Anwendungsszenarien von Legal Tech in der Kanzlei.

Referent: Dipl.-Kfm. Holger Esseling, Geschäftsführer der Michgehl & Partner GmbH

17:00 Uhr

Ausklang und Raum für Gespräche

Sonderaktion bis zum 31. März 2018: Kostenlose IT-Strategieberatung

Wenn Sie zu den angegebenen Terminen nicht teilnehmen können, machen wir Ihnen bei Rückmeldung bis zum 31. März 2018 ein besonder es Angebot: Wir führen gemeinsam mit Ihnen eine kostenlose IT-Strategieberatung durch (Normalpreis 299,00 €). Senden Sie uns einfach und formlos Ihre favorisierte Option per Mail an info@michgehl.de. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf Basis einer reibungslosen Kanzlei-IT. Gerne begleiten wir Sie dabei.

Digitalisierung Anwaltskanzlei, Legaltech, RechenzentrumDie Anwaltskanzlei Koch, Badde, Lackner in Bottrop hat sich entschieden, zu Beginn des Jahres 2017 mit der Digitalisierung der Kanzleiabläufe zu beginnen. Beratend begleitet wurden sie dabei von der Michgehl & Partner GmbH. Der Projektverlauf zeigt deutlich, dass gar nicht so viele Maßnahmen notwendig sind, um die Papierakten aus dem Umlauf zu nehmen. Wir möchten die wesentlichen Schritte kurz darstellen.

Veränderung beginnt im Kopf – und zwar gemeinsam

Kanzlei-Workshop: Zu Beginn des Jahres haben wir für einen Tag die Kanzlei geschlossen und mit allen Mitarbeitern einen Kick-Off Workshop durchgeführt. Hier wurde zunächst das Projekt vorgestellt und jeder Mitarbeiter nach seinen Zielen oder Bedenken gefragt. Die Diskussion war weit weniger hitzig, als man vielleicht vermuten könnte. So waren jedoch zu Beginn alle Mitarbeiter ins Boot geholt und wir wussten bereits recht genau, wer ein Unterstützer und wer eher ein Gegner der anstehenden Veränderungen sein wird. Im nächsten Schritt haben wir die bestehenden Abläufe der Kanzlei aufgenommen, hinterfragt und die neuen Soll-Prozesse in der papierlosen Kanzlei definiert. Hierbei sind auch gleich die ersten Quick Wins entstanden: Prozesse, die jeden Tag Zeit kosten, die aber niemand benötigt – also gleich weg damit.

Professionelles Management des Change-Prozesses: Webseite, Soll- und Ist-Prozesse, To-Do-Liste

Maßnahmenplan: Ergebnis des ersten Workshops war im Kern eine To-Do-Liste mit allen zu erledigenden Arbeiten. Neben den bisherigen und zukünftigen Prozessen wurde diese Liste auf einer eigens erstellten Projekt-Webseite zur Digitalisierung der Kanzlei dargestellt. Wesentliche Inhalte waren die Verbesserung des Scan-Prozesses mit automatischer Zuordnung der Dokumente, die Herstellung einer besseren Verfügbarkeit der IT durch eine Veränderung des Backup-Verfahrens zur schnelleren Rekonstruktion und die Erstellung neuer Regeln zum Umgang mit digitalen Dokumenten. Hier sammeln sich noch viele kleine Detailaufgaben, die nicht im Einzelnen wiedergegeben werden sollten – es wurde jedoch schnell klar: Am 1. April können wir die Papierakten zumindest aus dem Umlauf nehmen.

Einführung der digitalen Akte und Entfernung der Papierakte

Umsetzung: Nach erfolgreicher Umsetzung der wesentlichen vorbereitenden Punkte aus dem Maßnahmenplan wurde tatsächlich am 1. April 2017 der neue Workflow eingeführt: Papierdokumente durchlaufen noch manuell den Stempel- und Fristenprozess und werden anschließend eingescannt und ausschließlich digital weiterverarbeitet. Hier bedurfte es natürlich einiger Anpassungen und Umgewöhnungen, aber nach wenigen Tagen hatte sich der Zeitaufwand für das Umhertragen von Akten bereits deutlich reduziert. Auch für das Offline-Arbeiten bei Gericht und viele weitere Fragestellungen wurde eine passende Lösung gefunden.

Digitalisierung ist nur der Anfang – auf dem Weg zur Automatisierung

Automatisierung: Die Abschaffung der Papierakte ermöglicht einen wesentlichen weiteren Schritt: Die Automatisierung von Abläufen. So haben wir zunächst im Notariat begonnen, die Erstellung von Verträgen wesentlich zu vereinfachen. Mithilfe von RA-MICRO WDM-Textbausteinen, Schnittstellen zur Kanzleisoftware und individuellen Abfragemasken können zu Beginn die wesentlichen Daten einmalig erfasst werden. Alle folgenden Dokumente, beispielsweise eines Hauskaufs, werden auf Knopfdruck erstellt – rechtssicher und fehlerfrei noch dazu.

Gerne beraten wir Sie zur Digitalisierung und Automatisierung in Ihrer Anwaltskanzlei. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. 

aaaaa HE FJMAuch in diesem Jahr sind einige Kanzlei-IT-Experten von Michgehl & Partner auf der CeBIT, um neue Trends der Branche zu entdecken und ihre Auswirkungen auf die Anwaltschaft zu hinterfragen. Das Leitmotto der Messe bleibt einmal mehr unverändert: d!conomy, dieses Mal mit dem Zusatz „discover d!conomy“. Es bleibt also offenbar auch in der Wahrnehmung der CeBIT-Macher so, dass Digitalisierung ein übergreifender und nachhaltiger Trend unserer Gesellschaft ist. Doch was hat das mit Anwaltskanzleien zu tun? Wir nehmen drei wesentliche Themen heraus und beleuchten ihre Bedeutung für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte: Virtualisierung, Digitalisierung, Automatisierung.

Virtualisierung: Die Entkoppelung von Hardware und Software

Von der Anwaltschaft weitestgehend unbemerkt greift seit einigen Jahren ein Trend um sich: Beginnend bei Servern bis hin zu den Arbeitsplätzen wird die unmittelbare Bindung der Betriebssysteme und Anwendungen zum Server oder PC aufgehoben. In virtuellen Systemen können mehrere Server auf einem Gerät betrieben werden, MICROSOFT-Systeme auf Apple-Geräten, Kanzlei-Arbeitsplätze von zu Hause aus. Möglich macht es eine Technik gekapselter Betriebssysteme, die auf unterschiedlichen Plattformen eingesetzt und ebenso ferngesteuert werden können.

Das eigentliche Betriebssystem kann dabei im Grunde auf einem USB-Stick mitgenommen werden, wie es RA-MICRO mit seinem neuen System RA-MICRO V auf der CeBIT zeigt: Komplett installierte Systeme werden einfach in einen beliebigen Rechner gesteckt und lassen sich dort bedienen. Nicht nur das Arbeiten zu jeder Zeit an jedem Ort wird so möglich, auch die Komplexität der Kanzlei-IT wird dadurch deutlich reduziert. Die gleichen Ziele setzt Michgehl & Partner auf einem weiteren Weg um: Im Deutschen Anwaltsrechenzentrum werden alle kritischen Bestandteile der Kanzlei-IT zentralisiert, standardisiert und in einer hochverfügbaren und hochsicheren Umgebung betrieben.

Digitalisierung: Die Abkehr vom Papier

Ein weiteres Thema ist auf der CeBIT omnipräsent: Die weitestgehende Abschaffung von Papier und die Gestaltung digitaler Geschäftsprozesse. Noch immer ist die Realität sehr weit weg vom „papierlosen Büro“. Allerdings entwickeln sich gleichzeitig immer mehr Bereiche, in denen radikal digitalisiert wird und damit ganze Branchen einen Umbruch erfahren: Menschenleere Produktionshallen und Bankmitarbeiter, die auf eine Entscheidung ihres Computers warten, sind hier nur zwei Beispiele. Insbesondere betrifft der Wandel Unternehmen und Wirtschaftszweige, in denen die Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten eine wesentliche Rolle spielt – und damit: Anwaltskanzleien.

Holger Esseling, Geschäftsführer der Michgehl & Partner GmbH sieht drei Stufen, in denen sich die Digitalisierung in Anwaltskanzleien vollzieht. Zunächst steht in Stufe 1 eine Zusatzbelastung an: Wenn zunehmend digitalisiert wird, ohne Papier abzuschaffen, dann übersteigen die Zusatzkosten die Einsparungen. In Stufe 2 wird die Papierakte aus der Kanzlei verbannt und mit ihr Druck- und Portokosten, Personalkosten, Archivräume und weitere nicht unbeträchtliche Kostenpositionen. In Stufe 3 schließlich werden alle wiederkehrenden digitalen Tätigkeit dramatisch vereinfacht oder vollautomatisiert.

Automatisierung: Die Beschleunigung wiederkehrender Tätigkeiten

Auf der CeBIT finden sich immer mehr Werkzeuge zur Gestaltung von Workflows und zur Automatisierung digitaler Arbeiten. Doch warum in die Ferne schweifen? In RA-MICRO sind mit dem E-Workflow, dem WDM-Textbaustein-Editor und vielen weiteren Modulen bereits sehr viele Möglichkeiten eingebaut, um die Arbeiten in der Kanzlei stark zu vereinfachen und die benötigten Personalressourcen deutlich zu senken. Das Problem für viele, gerade kleinere, Kanzleien ist jedoch: Ihnen fehlt vor lauter Holzhacken die Zeit, um die Axt zu schärfen.

So lassen sich gerade Dokumente, Verträge und Berechnungen sowie die weitere Mandatsbearbeitung teilweise oder vollständig automatisieren. Dafür ist es allerdings nötig, Textbausteine, Variablen, Beziehungen, Logiken, Formulare und Masken zu bauen. Und hierzu wiederum ist eine Menge Zeit und Know-How erforderlich, was in der Regel erst in Kanzleien mit mehr als 100 Mitarbeitern wirklich zur Verfügung steht. Daher übernimmt Michgehl & Partner als zentraler Dienstleister die Automatisierung von Kanzleiprozessen und stellt den Kanzleien die Vorlagen zur Verfügung oder passt sie individuell an. So lassen sich die Kosten für alle beteiligten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte stark senken. Sie haben einen Prozess-Schritt, den Sie in Ihrer Kanzlei automatisieren möchten? Gerne unterstützen wir Sie dabei. Senden Sie einfach eine Mail an info@michgehl.de.

Pressebild GF HE FJMZum Auftakt der Veranstaltung „Herzlich Willkommen im Deutschen Anwaltsrechenzentrum“ am 17. März 2017 in Düsseldorf referiert Dipl.-Kfm. Holger Esseling, Geschäftsführer der Michgehl & Partner GmbH, zur Entwicklung des Anwaltsmarktes in Bezug auf Digitalisierung und Automatisierung. Dass sich gerade in der IT-Branche manche Entwicklung schneller vollzieht, als es viele erwarten, zeigt Esseling anhand des Smartphones: Heute in jeder Hosentasche und von zentraler Bedeutung für viele gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen, kann man sich kaum vorstellen, dass die Präsentation des ersten iPhones gerade einmal zehn Jahre her ist.

Die rasante Entwicklung zeigt sich an weiteren Beispielen: Die großen Lexikon-Verlage haben zu Beginn von Wikipedia und weitere Online-Plattformen was gemacht? Genau, gelacht haben sie. Keine ausgebildeten Autoren und Lektoren, keine Struktur und sowieso absolut unseriös und unverlässlich. Wenige Jahre später haben sie ihre Arbeit an Brockhaus und Co. eingestellt. Was hat das nun mit Rechtsanwälten zu tun? Die Digitalisierung ist auch hier in vollem Gange, auch wenn es mancher noch nicht mitbekommen hat. Und es geht laut Esseling noch weiter: „Die Digitalisierung bildet erst die Basis für die folgende Automatisierung“. Beispiel gefällig?

In Großbritannien hat ein „Anwaltsroboter“ Strafzettel überprüft und bei Erfolgsaussicht Widerspruch eingelegt – vollautomatisch. In 165.000 Fällen hat er eine Erfolgsquote von 64%. Solche Helferlein ersetzen nicht den Anwalt, aber sie zeigen, wohin der Weg führt: Immer mehr Prozesse, gerade in der Dokumentenerstellung werden dramatisch vereinfacht oder vollautomatisiert. „Jeder repetitive Prozess wird automatisiert“, dieses Dogma betont Esseling immer wieder und blickt auf andere Branchen, in denen diese Veränderungen längst vollzogen wurden: Menschenleere Produktionshallen und Bankmitarbeiter, die auf eine Entscheidung ihres Computers warten, sollen hier exemplarisch herhalten.

Die Automatisierung einzelner Tätigkeitsfelder für Rechtsanwälte könnte zur ernstzunehmenden Gefahr werden, da sie mit Grenzkosten nahe Null fast beliebig skalierbar sind. Allerdings bieten sie auch neues Potential: Sie senken die Eintrittsbarrieren für die potentiellen Mandanten. Wo ein Mensch heute mit seinem Strafzettel den Weg zum Rechtsanwalt scheut, weil der Aufwand zu groß erscheint, da tippt er doch „mal eben“ seine Daten in ein Online-Formular in nimmt eine Rechtsdienstleistung in Anspruch. Die Frage bleibt allerdings, wer von dieser Entwicklung letztlich profitiert.

Doch sehen wir uns den Ablauf der Digitalisierung einmal ganz handfest in einer Kanzlei an. Holger Esseling unterscheidet hier drei Stufen:

  1. Hybridbetrieb: Zunehmende Digitalisierung unter Beibehaltung der Papierakte. In diesem Stadium fallen zunächst zusätzliche Kosten an, die den Nutzen übersteigen.
  2. Digitalisierung: Mit Abschaffung der Papierakte können dann Kosten der Dokumentenerstellung, des Versandes und der Bearbeitung signifikant gesenkt werden.
  3. Automatisierung: Jeder wiederkehrende digitale Prozess kann so abgebildet werden, dass kaum noch oder gar kein menschliches Zutun mehr nötig ist.

Was genau lässt sich nun in der anwaltlichen Arbeit automatisieren? Einen einfachen Fall zeigt Holger Esseling mit der Berechnung des Trennungsunterhalts auf: Mancher Anwalt berechnet diesen noch händisch, andere nutzen Software wie WinFam oder eine Excel-Tabelle. Alles, was sich so berechnen lässt, kann auch weitergehend automatisiert werden und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein gut nutzbarer Rechner zum Trennungsunterhalt im Internet kostenfrei zur Verfügung steht. „Aber das ist ja gar nicht rechtssicher“, wendet der Familienrechtler ein. Das interessiert den sich gerade Trennende allerdings gar nicht. Er hat genug andere Sorgen und möchte einfach ungefähr wissen, wie viel Unterhalt nun angemessen ist. „Ich verschenke doch nicht meine Arbeit“, sagt der nächste Fachanwalt. Nein, Sie nicht – aber andere. Und die werden dann ein Jahr später auf einen passenden Anwalt verweisen, der die Scheidung übernimmt.

Oder nehmen wir einen Immobilienkaufvertrag: Viele Kanzleien arbeiten mit Musterverträgen als Word-Formular. Hier werden alle Daten manuell eingetragen, Textblöcke gestrichen oder hinzugefügt und Änderungen vorgenommen. Im gesamten Verfahren werden so die Daten der Beteiligten oder des Grundbuchs immer wieder aufs Neue in die unterschiedlichen Dokumente eingefügt, getippt oder per Copy and Paste übertragen. Eine erste Vereinfachung bietet dabei das professionelle Verwalten von Textbausteinen. Im nächsten Schritt wird eine Schnittstelle zur Kanzleisoftware genutzt, um häufig wiederkehrende Daten direkt aus dem System zu ziehen. In der letzten Ausbaustufe wird ein Formular aufgebaut, in das die relevanten Daten eingetragen werden und der Vertrag sowie die folgenden Dokumente lassen sich vollautomatisch auf Knopfdruck erzeugen.

Das Problem: Kleinere Kanzleien können den hohen Aufwand für die Erstellung solcher Dokumentenvorlagen, Formulare und Automatisierungen nicht leisten. Es müsste zunächst ein Mitarbeiter umfassend geschult und eingewiesen werden und dann benötigt er mehrere Wochen, um die Vorbereitungen zu treffen. Daher bietet Michgehl & Partner hier als zentraler Dienstleister die Möglichkeit, diese Kosten mit anderen Kanzleien zu teilen. Wenn Sie einen wiederkehrenden Prozess in der Kanzlei automatisieren möchten, bieten wir Ihnen hiermit unsere Unterstützung. Melden Sie sich gerne direkt bei h.esseling@michgehl.de

RA-MICRO, Anwaltsforum, Kanzleisoftware, Kanzlei-IT, Kanzleistrategie, Marketing, Betriebswirtschaft für Rechtsanwälte, Kanzlei-IT und Organisation: Das Themenspektrum des Michgehl & Anwaltsforums scheint sich auch beim zweiten Mal zu bewähren und hat ein Ziel – unternehmerische Impulse an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte zu geben und gemeinsam zu diskutieren. Nach der ungeplanten Großveranstaltung im vergangenen Jahr haben wir das 2. Michgehl & Partner Anwaltsforum bewusst kleiner gehalten und mit über 60 Anmeldungen genau die Zahl erreicht, die wir in unserem Stammhaus in Nordwalde bei Münster auch artgerecht empfangen können. Neben dem ganztägigen Workshop der Hamburger Kanzleiberaterin Johanna Busmann standen in der „Speaker´s Corner“ des Anwaltsforums Betriebswirtschaftliche Kennzahlen in der Anwaltskanzlei, mobiles Arbeiten, Digitale Akte, IT-Sicherheit, Kanzlei-IT aus dem Rechenzentrum und ein erster Live-Einblick in das besondere elektronische Anwaltspostfach beA auf dem Programm. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen Rückblick ermöglichen.

Strategie und Marketing in der Anwaltskanzlei

Strategie, Marketing, Anwaltskanzlei, Johanna Busmann, Die Hamburger Kanzleiberaterin Johanna Busmann ist vielen Rechtsanwälten gut bekannt: Als Autorin des Fachbuchs „Chefsache Mandantenakquise“ und Vortragsrednerin auf bundesweiten Anwaltsveranstaltungen hat sie sich insbesondere im Themenbereich anwaltliche Akquise einen guten Namen erarbeitet. So haben sich zum ganztägigen Workshop auch deutlich mehr Interessenten angemeldet als Plätze zur Verfügung standen. Umso mehr konnten sich die wirklich Teilnehmenden über einen intensiven Workshop freuen. Hier wurden grundsätzliche Fragen der Kanzleistrategie nicht nur diskutiert, sondern gleich in der Gründung fiktiver Anwaltskanzleien praktisch umgesetzt.

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Webseite: Wie schaffe ich es bei Google auf die ersten Plätze? Wie kommuniziere ich nutzenorientiert? Wie gewinne ich auch online das Vertrauen meiner Besucher? Diese und weitere Fragen wurden anhand zahlreicher Praxisbeispiele und Checklisten intensiv bearbeitet. Wenig überraschend war demnach, dass sich die Teilnehmer in den Pausen zufrieden bis begeistert zeigten und mit vielen neuen Ideen und konkreten Umsetzungsvorlagen den Heimweg antraten. Aufgrund der hohen Zufriedenheit und der großen Nachfrage haben wir Frau Busmann direkt für einen Zusatztermin in Dortmund gewinnen können. Melden Sie sich direkt hier für den Workshop am 9. November an. 

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen in der Anwaltskanzlei

Betriebswirtschaftlicher Arbeitskreis Anwaltskanzleien„Wer von Ihnen kennt die Umsatzrentabilität der Kanzlei?“ – auf diese Eingangsfrage von Dipl.-Kfm. Holger Esseling hoben immerhin drei der Anwesenden die Hand, wenn auch teils etwas zögerlich. In den darauf folgenden 50 Minuten stellte der Michgehl-Geschäftsführer ein grundlegendes Kennzahlensystem für Anwaltskanzleien vor. Anhand der BWA und der Sachkonten aus RA-MICRO lassen sich zunächst die Umsätze der einzelnen Referate und die Kosten auslesen. Nach der Aufschlüsselung der Kosten auf die einzelnen Kanzleibereiche kann die jeweilige Wertschöpfung ermittelt werden.

Da Zeit das wesentliche Kriterium der Ressourcenaufteilung ist, empfiehlt Esseling eine detaillierte Zeiterfassung, um auch die Mitarbeiterproduktivität, durchschnittliche Stundensätze und Abrechnungsquoten zu berechnen und letztlich die Rentabilität einzelner Mandate bestimmen zu können. Diese Informationen wiederum seien die Grundlage der strategischen Planung. Hinzu kommen Kennzahlen aus den Bereichen Finanzbuchhaltung, Mandanten und Mitarbeiter. All diese Zahlen sind Esseling zufolge jedoch wenig aussagekräftig, sondern entfalten ihre Kraft erst im Vergleich mit Vorjahres- und Planwerten – und vor allem im Vergleich zu anderen Anwaltskanzleien.

Daher endete der Vortrag auch mit einer Einladung zur Gründung eines betriebswirtschaftlichen Arbeitskreises: Zehn Kanzleien ähnlicher Größe und Struktur, aber ohne direkte Konkurrenzsituation, treffen sich halbjährlich, um unternehmerische Fragen zu diskutieren. Die Grundlage bilden ihre pseudonymisiert eingegebenen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Diese Art von Austausch hat der Referent bereits in anderen Branchen als sehr wertvoll erlebt und konnte sich gleich über die ersten fünf Interessenten freuen. Das kostenfreie Auftakttreffen wird am Mittwoch, den 07.12.2016, 14:00 – 17:00 Uhr in Düsseldorf stattfinden. Bei Interesse senden Sie schon jetzt gerne eine Mail an h.esseling@michgehl.de

Digitale Aktenführung mit E-Akte, Workflows und beA

RA-MICRO, Kanzleisoftware, Anwaltsforum, Wenige Tage vor der geplanten Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs beA stellen sich viele Anwaltskanzleien die Frage, wie sie ihre Organisation auf die Digitalisierung vorbereiten können. Rechtsanwältin Tina Ablas hat dazu den Soll-Zustand in vielen Facetten dargestellt und aufgezeigt, welche Vorbereitungen die Kanzleien treffen müssen oder sollten. Vom Einscannen der Eingangspost über die elektronische Verarbeitung, Notizen und Verfügungen bis hin zum E-Brief und der kommenden Synchronisation der Kanzleisoftware mit dem beA: Für die meisten Anwaltskanzleien ist hier noch viel zu tun. „Nutzen Sie die Zeit bis zur verpflichtenden Einführung am 1.1.2018 zur Vorbereitung“, lautete der zentrale Appell. Wie gut Sie auf den elektronischen Rechtsverkehr vorbereitet sind, können Sie mit vier einfachen Fragen hier überprüfen: http://www.michgehl.de/erv-check/

Möglichkeiten der mobilen Arbeit

Jasmin Besseling, Anwaltsforum, Michgehl & Partner, Kanzleisoftware, RA-MICRO, Ja, mit der Digitalisierung ist es wie mit einer Erkältung: Es wird erst schlimmer, bevor es besser wird… Für Juristen steht einiges an Arbeit an, um fit für den elektronischen Rechtsverkehr zu werden. Eine der lockenden Belohnungen ist dabei die Möglichkeit, vollständig zeit- und ortsunabhängig zu arbeiten. Schon heute bestehen dazu einige Möglichkeiten, wie Alexander Pulvermüller anhand der Dictanet GO App und … mit der RA-MICRO GO App praktisch zeigten. So lassen sich Dokumente auf dem Smartphone oder Tablet mobil mitnehmen, bearbeiten und mit dem Datenbestand in der Kanzlei synchronisieren. Michgehl-Kanzleiberaterin Jasmin Besseling zeigte zudem die Möglichkeit, einen komplett eingerichteten Kanzlei-Arbeitsplatz im Rechenzentrum von jedem Ort aus zu bedienen und damit auch auf mobilen Geräten einen Vollzugriff auf RA-MICRO und die Kanzleidaten zu erhalten. Diese Lösung wurde im folgenden Vortrag nach der Mittagspause vertieft.

Kanzlei-IT im Deutschen Anwalts-Rechenzentrum

RA-CLOUD, RA-MICRO, Kanzleisoftware, Anwalts-RechenzentrumEinen Meilenstein in der Entwicklung mobiler und sicherer Kanzleiarbeit stellten die beiden Michgehl-Geschäftsführer Franz-Josef Michgehl und Holger Esseling gemeinsam vor: Die gesamte Kanzlei-IT im Deutschen Anwalts-Rechenzentrum. Wo bisher sehr heterogene und wenig sichere IT-Systeme in den einzelnen Kanzleien betrieben werden, stellt Michgehl & Partner ein zentral betriebenes und standardisiertes System in ihrem Rechenzentrum in Düsseldorf zur Verfügung. Für den Zugriff reicht ein Endgerät, egal ob PC, Notebook oder Tablet, sowie ein Internetanschluss. Das Endgerät dient dabei als Fernsteuerung, übermittelt Tastatur- und Mauseingaben und erhält den Bildschirminhalt als Ausgabe zurück. Die Systemanforderungen an das Gerät und die Verbindung sind daher minimal.

Alle kritischen Komponenten werden in diesem Konzept zentralisiert und von Michgehl & Partner betrieben. Kanzleien erhalten vertraglich garantierte Verfügbarkeiten und haben ansonsten mit der Server-Infrastruktur nichts mehr zu tun – es sei denn, sie wollen es, denn das gleiche IT-Systeme kann auf Wunsch auch in der Kanzlei betrieben werden. Die Live-Präsentation stieß bei allen Anwesenden auf Erstaunen: Selbst auf einem iPad lief RA-MICRO so schnell, wie es niemand im Raum von seinem eigenen Server gewohnt war. Liegt die Zukunft der Kanzlei-IT im Rechenzentrum? Holger Esseling zeigt sich überzeugt: „Dieses Niveau an Geschwindigkeit und Sicherheit kann keine Kanzlei leisten. Oder wo steht Ihre Argon-Löschanlage?“.

IT-Sicherheit in der Anwaltskanzlei

055-img_0184„IT-Sicherheit ist Chefsache“, sagt der Chef und Gründer der Michgehl & Partner GmbH, Franz-Josef Michgehl. Und aktuell ist sie wohl eine der wichtigsten Chefsachen, die es gibt. Fast jeden Tag trifft beim IT-Dienstleister aktuell ein Anruf einer Kanzlei ein, nicht mehr arbeiten kann, weil ein Trojaner den gesamten Datenbestand verschlüsselt hat. Franz-Josef Michgehl zeigte daher eindrücklich, welche Maßnahmen eine Infektion verhindern: Insbesondere die intensive Untersuchung eingehender Mails mit spezieller Mail Protection Software, Firewalls mit Unified Threat Management (UTM) und die Sensibilisierung der Mitarbeiter spielen dabei eine große Rolle. Auch dem Monitoring der wichtigsten IT-Parameter und dem automatisierten Patch Management kommen große Bedeutung zu.

Diskussionsrunde beA: Was kommt auf Anwaltskanzleien zu?

163-_mg_0084Die nächste Premiere für alle Teilnehmer stellte Kanzleiberaterin Jasmin Besseling vor: das beA – live und in Farbe! Michgehl & Partner verfügt bereits seit einigen Tagen über einen Zugang zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach in einer Schulungsumgebung und hat sich mit dem System bereits intensiv vertraut gemacht. Dieses Wissen teilte Jasmin Besseling mit den anwesenden Anwältinnen und Anwälten. Die Reaktionen reichten dabei von verhaltener Vorfreude, dass nun doch wirklich etwas in Bewegung zu kommen scheint bis zu skeptischer Enttäuschung, dass weder die Schnittstellen zur Kanzleisoftware existieren noch die Web-Anwendung so ausgereift ist, dass sie sich komfortabel nutzen ließe. Einen Live-Blick in beA und die Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen zum Anwaltspostfach erhalten Sie bei einem unserer neu angesetzten Seminartermine zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach. Zum Seminarkalender…

Vor dem Event ist nach dem Event

414-img_0418Aus unserer Sicht war das 2. Michgehl & Partner Anwaltsforum ein voller Erfolg. Wir haben viel positives Feedback von den Teilnehmern erhalten und werden das Format in leicht veränderter Form auch in 2017 fortführen. Bedanken möchten wir uns bei allen Teilnehmern für die aktive Mitwirkung und die tollen Gespräche, Johanna Busmann für einen exzellenten Workshop und allen Mitarbeitern und Referenten für eine tolle Vorbereitung und Umsetzung. Senden Sie uns gerne Ihre Anmerkungen und Wünsche für das nächste Mal mit dem Kontaktformular auf dieser Seite. Wir freuen uns auf Ihre Hinweise!