Digitalisierung Anwaltskanzlei, Kanzleisoftware, RA-MICRO, Dictanet, Anwalt Rechenzentrum, Cloud, Geschichte trifft Zukunft: So könnte sich das Anwaltsforum „Die digitale Kanzlei in der Praxis“ am 28. September 2018 für den einen oder anderen Besucher angefühlt haben. Die Rechtsanwälte Badde Lackner Kerkhoff haben die 1874 erbaute Luggesmühle zu neuem Leben erweckt und dort unter Beachtung des Denkmalschutzes eine moderne und stilvolle Anwaltskanzlei errichtet. Doch damit nicht genug: Seit 2017 dürfen wir die Kanzlei bei der Digitalisierung begleiten und nun auch anderen Berufsträgern als Vorbild und Praxisbeispiel für den elektronischen Rechtsverkehr präsentieren.

Kurz nach der Einladung war bereits klar, dass wir gar nicht alle Anmeldungen in dem lebendigen Denkmal unterbringen können, so groß war die Nachfrage. Von fast 100 Anmeldungen konnten wir jedoch 50 Teilnehmer nach Bottrop einladen, um sich die Arbeitsabläufe einer digitalisierten Kanzlei hautnah anzusehen. (Für alle anderen haben wir einen Zusatztermin am Freitag, den 26.10.2018 in Düsseldorf eingerichtet, zu dem Sie sich gerne formlos per E-Mail an info@michgehl.de anmelden können).

Digitalisierung Anwaltskanzlei, Legaltech, RechenzentrumBereits im Januar 2017 haben die Kanzlei Badde Lackner Kerkhoff und die Michgehl & Partner GmbH für einen gemeinsamen Kick-Off Workshop für einen Tag lang die Türen die Kanzleitüren verschlossen. Bereits ab dem 1. April 2017 wurden dann die Papierakten aus dem Umlauf entfernt und fortlaufend die Prozesse verbessert. Wir möchten an dieser Stelle die wesentlichen Erkenntnisse dieses Digitalisierungsprojekts zusammenfassen. Sehen Sie sich hierzu auch gerne das rechts verlinkte Video an.

Projektmanagement: Die Basis des Digitalisierungsprojekts

Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sind in der Regel zu sehr beschäftigt, als dass sie nebenher noch ein Projekt aufsetzen und leiten könnten. Zudem wird die Entscheidung durch mehrere Entscheidungsträger erschwert. Im Ergebnis werden gerade längerfristige, innovative Projekte aufgeschoben. Abhilfe schafft hier die Begleitung und Beratung durch einen erfahrenen Projektmanager. Dieser bringt Erkenntnisse aus anderen Projekten mit, führt die Kanzlei durch einen strukturierten und dokumentierten Prozess und bindet alle Entscheider und Mitarbeiter in das Projekt ein. Bei der Kanzlei Badde Lackner Kerkhoff hat sich Michgehl-Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Holger Esseling als Projektleiter eingebracht und Michgehl-Kanzleiberaterin Jasmin Walkowiak als Schulungskraft und Prozessberaterin eingebunden.

Kick-Off Workshop: Ziele und Prozesse definieren und alle Beteiligten einbinden

Den Start eines Digitalisierungsprojekts bildet ein Kick-Off-Workshop. Hier werden, wie auch in Bottrop geschehen, zunächst die Ziele des Projekts geklärt und schriftlich definiert. Darüber hinaus werden alle wesentlichen Arbeitsabläufe aufgenommen und im Anschluss in neue, digitale Prozesse umdefiniert. An dieser Stelle ist es wichtig, alle Mitarbeiter mit ins Boot zu holen, um Widerstände frühzeitig zu erkennen und entweder aufzulösen oder berechtigte Änderungswünsche aufzunehmen. Um die Übersicht für alle Beteiligten zu erhöhen, wird ein Zeitplan aufgesetzt und ein Maßnahmenplan abgeleitet, der sodann mit den anfallenden Kosten versehen wird. Auf dieser Basis können alle Entscheidungen getroffen werden, um mit dem Projekt zu beginnen. In der Regel nimmt die Schaffung dieser Grundlagen einen Tag in Anspruch zuzüglich Vor- und Nachbereitung durch den Projektleiter.

Der Scanprozess: Ausgangspunkt der Kanzlei-Digitalisierung

Digitalisierung beginnt beim Einscannen: Werden hier Fehler gemacht, ziehen sie sich durch das gesamte Projekt. Ein Scanner sollte dabei mindestens folgende Anforderungen erfüllen: Stapelscan, Duplexscan, OCR-Texterkennung (kann auf dem Server erfolgen), Netzwerkfähigkeit, Erzeugung von pdf/a statt Bilddateien. Mindestens  genauso wichtig ist der räumliche Aufbau: Stehen sich Mitarbeiter im Weg, wenn morgens die gesamte Eingangspost eingescannt wird? Wie weit sind die Wege? Was passiert mit den eingescannten Dokumenten? Hier empfiehlt sich aus der Praxis heraus eine Aufbewahrung nach Tagen sortiert.

Zuordnung zur Akte: Strukturen und Lösungen für saubere Abläufe

Neben dem Einscannen müssen noch ein paar wesentliche Aufgaben direkt zu Beginn vorgenommen werden: Stempeln, Fristen notieren, Zuordnung zur richtigen Akte, Kennzeichnung von Anlagen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Schriftsätze so selten wie möglich angefasst werden müssen, im besten Fall genau einmal. Dazu sind jedoch einige Fragen zu klären: Wer nimmt die einzelnen Schritte jetzt und zukünftig vor? Welches Qualifikationsniveau ist jeweils erforderlich? Können die Schritte zentralisiert werden oder müssen sie z.B. dezernatsweise vorgenommen werden? Welche Aktenstruktur liegt der digitalen Arbeit zu Grunde? Die Kanzleisoftware bietet vielfältige Möglichkeiten: Unterordner automatisch anlegen, Farben und Kategorien, Tags und Symbole, um eine bessere Übersicht zu schaffen. Hier ist ein gemeinsamer Workshop sinnvoll, um sich auf einheitliche Strukturen zu einigen. Es existieren einige Softwarelösungen am Markt, um die Zuordnung von Schriftstücken zur Akte zu erleichtern. Getestet haben wir bisher die automatische Erkennung und Zuordnung durch EPauto und EPstapel der Blum Datentechnik GmbH sowie die Barcode-basierte Scanlösung LaxScan der Lederer GmbH. Beide Lösungen können den Prozess deutlich vereinfachen. Die Auswahl der passenden Lösung hängt jedoch von den Gegebenheiten in der Kanzlei ab.

Arbeiten mit der elektronischen Akte: Schulung und Übung

Sobald die Dokumente zur Akte hinzugefügt wurden, werden sie an die Postkörbe der jeweiligen Sachbearbeiter, in der Regel zunächst der Berufsträger, gesendet. Auch hier sind die entsprechenden Strukturen für einen schnellen Überblick zu schaffen. In der Praxis bewährt hat sich die Ausstattung jedes Arbeitsplatzes mit zwei Monitoren – einem für die Kanzleisoftware und einem für das jeweils aktuelle Dokument. Die folgenden Schritte entsprechen grundsätzlich der papierbasierten Vorgehensweise: Verfügungen, Notizen und Wiedervorlagen können direkt in der Kanzleisoftware oder auf dem Weg des digitalen Diktats vorgenommen werden. Mit einem wichtigen Unterschied: Alle Akten sind zu jeder Zeit von jedem Sachbearbeiter einsehbar, Änderungen können nachverfolgt werden und es kann eingesehen werden, wer welche Verfügung wann erledigt hat. Zudem verkürzt sich die Durchlaufzeit erheblich, da die Informationen nicht erst durch die Kanzlei getragen werden müssen, sondern allen Beteiligten auf Knopfdruck zur Verfügung stehen.

Am Ende des elektronischen Workflows steht der Versand von Schriftstücken. In der Kanzleisoftware gibt es einen Postausgang, in dem freizugebende und zu signierende Dokumente gesammelt werden und dann entsprechend abgesegnet werden zum Versand per beA, E-Brief, E-Mail, Fax oder Post. All diese Schritte im elektronischen Workflow werden täglich von fast allen Sachbearbeitern genutzt, daher ist die Wahl einer geeigneten Kanzleisoftware von großer Bedeutung. Sie sollte möglichst viele Möglichkeiten zur Individualisierung der Ansichten und Abläufe bieten und funktionierende Schnittstellen zu allen Empfangs- und Versendestellen enthalten (beA, EGVP, E-Mail, Fax, Post etc.). Wir empfehlen  aufgrund des riesigen Funktionsumfangs, der permanenten Weiterentwicklung und größten Verbreitung Deutschlands meistgenutzte Kanzleisoftware RA-MICRO.

Automatisierung: Das eigentliche Ziel der Digitalisierung

Die Abschaffung von Papierakten in der Kanzlei ist nur ein erster Schritt auf dem Weg zu weiteren Veränderungen: Liegen alle Informationen erst einmal digital vor, lassen sich Arbeitsabläufe vollständig oder teilweise automatisieren. Hierbei gilt der Grundsatz: Jeder repetitive Prozess kann automatisiert werden. Bei der Kanzlei Badde Lackner Kerkhoff haben wir beispielsweise die Dokumentenerstellung im Notariat dramatisch vereinfacht: Wurde die Notarakte einmal vollständig angelegt, lässt sich z.B. ein Hauskaufvertrag innerhalb von 10-15 Minuten erstellen. Alle benötigten Felder zur Individualisierung zieht sich das Dokument direkt aus der Datenbank und fügt sie an den entsprechenden Stellen ein. Neben der höheren Geschwindigkeit führt dies auch zum Ausschluss von Flüchtigkeitsfehlern beim Kopieren oder Abtippen.

Mobiles Arbeiten: Mehr Freiheit für Berufsträger

Neben der Vereinfachung von Arbeitsabläufen bietet die Digitalisierung, richtig umgesetzt, einen weiteren wesentlichen Vorteil: Sie können arbeiten, wo und wann Sie möchten. Steht ein Internetzugang zur Verfügung, ist der Zugriff auf den Arbeitsplatz vollumfänglich wie in der Kanzlei möglich. Sollte einmal kein Netz zur Verfügung stehen, was in einigen Gerichten noch der Fall ist, dann wird die Akte einfach im Vorfeld mitgenommen, genau wie bei der Papierakte. Hierzu stehen wiederum verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder wird die Akte strukturiert mit Unterordnern lokal auf ein Notebook kopiert oder es wird eine Anwendung wie die RA-MICRO Anwalts-App genutzt, an die Akten gesendet werden und mobil bearbeitet werden können.

IT-Sicherheit, Verfügbarkeit, Datenschutz: Notwendige Nebenbedingungen

Neben den Abläufen und der Software darf auch das Fundament nicht aus den Augen gelassen werden: Die IT-Infrastruktur. Im Zuge der Digitalisierung wird deren Leistung und Verfügbarkeit zum kritischen Engpass. Steht die IT, steht die Kanzlei. Zudem unterliegen alle digitalen Schriftstücke und Datenbanken den strengen Vorschriften des Straf-, Berufs- und Datenschutzrechts. Auch hier ist externe Unterstützung sinnvoll, um durch ein Audit die bestehende Infrastruktur zu beurteilen und notwendige Maßnahmen abzuleiten. Ziel muss eine leistungsfähige und sichere IT-Landschaft sein, die auch nach einem Totalausfall im Notfall schnell und zuverlässig wieder hergestellt werden kann. Das Leistungs- und Sicherheitsniveau korreliert stark mit den Kosten des IT-Systems und sollte nach einer Bestandsaufnahme und Dokumentation schriftlich erarbeitet werden in Form von IT-Konzept, Sicherheitskonzept und Notfallplan.

Fazit: Verbesserte Abläufe und Außenwirkung

All diese Punkte wurden in der Kanzlei Badde Lackner Kerkhoff erfolgreich umsetzt. Die Kanzlei arbeitet nach dem Scanvorgang vollständig papierlos. Selbstverständlich gab es zu Beginn Reibungsverluste und Umgewöhnungsprozesse. Auch mussten einige Strukturen und Software-Lösungen erst in der Praxis erprobt werden, bevor die Entscheidung für oder gegen die Nutzung getroffen werden konnte. Im Ergebnis jedoch sind alle Beteiligten sehr zufrieden mit der Kanzlei-Digitalisierung. Hervorgehoben werden insbesondere die schnellere und übersichtlichere Arbeitsweise, aber auch die positive Außenwirkung auf Mandanten und potentielle Mitarbeiter, die von einer innovativen, digitalen Kanzlei ausgehen. Wir freuen uns, die Kanzlei Badde Lackner Kerkhoff bei der Digitalisierung begleiten zu dürfen und wir bedanken uns für die hervorragende Veranstaltung in ihren Räumlichkeiten. Bilder, Videos und Interviews von der Veranstaltung werden zur Zeit aufbereitet und an dieser Stelle nachgereicht.

Dürfen wir auch Sie bei der Digitalisierung Ihrer Kanzlei begleiten? Senden Sie uns Ihre Anfrage  gerne formlos an info@michgehl.de . Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen.

 

 

Kanzleisoftware, Kanzlei-IT, Anwalt Rechenzentrum, Hosting, Rechtsanwalt, RA-MICRO CloudWie sieht eigentlich die IT-Strategie Ihrer Kanzlei aus? Das beA hat zwar einmal mehr eine unfreiwillige Pause eingelegt, dennoch ist die Digitalisierung des Rechtsmarkts in vollem Gange. Darüber hinaus erlebt das rechtliche Umfeld für IT-Dienstleistungen mit der Berufsrechtsreform und der Einführung der EU-Datenschutz-Grundverordnung eine nie dagewesene Dynamik.

Komplexe Systeme einfach erklärt

Wir laden Sie herzlich ein, in drei Stunden komprimiert die wichtigsten Rahmenbedingungen für Ihre Kanzlei-IT zu reflektieren:
• Welche Änderungen und Regelungen im Berufs- und Datenschutzrecht sind zu beachten?
• Wie kann die Kanzlei-IT grundsätzlich aufgebaut werden, um sicheres und reibungsloses Arbeiten zu gewährleisten?
• Sind 100 % Sicherheit in der Kanzlei-IT möglich?
• Welche Auswirkungen haben Digitalisierung, Automatisierung und Legal Tech für die Anwaltskanzlei?
• Welche Voraussetzungen müssen für die Auslagerung der Kanzlei-IT in ein Rechenzentrum erfüllt sein?

Termine und Orte

Agenda

14:00 Uhr

EU-DSGVO, StGB, BRAO, BORA:Was muss nach den Änderungen im Berufs- und Datenschutzrecht in der Kanzlei beachtet werden?

Referentin: Rechtsanwältin Tina Ablas, Kanzleiberaterin

14:45 Uhr

Grundstrukturen der Kanzlei-IT – komplexe Systeme verständlich erklärt: Über Fileserver, Terminalserver, Rechenzentren und ihre Bedeutung für die Anwaltskanzlei.

Referent: Franz-Josef Michgehl, Geschäftsführender Gesellschafter der Michgehl & Partner GmbH und Ismail Aksoy, Kanzleiberater

15:30 Uhr

Kaffeepause

15:45 Uhr

100% Sicherheit gibt es nicht? Mit der Cyberrisk-Versicherung Haftungsfallen zuverlässig vermeiden.

Referent: Manuel Pester, Referent für Cyberversicherungen der Deutschen Anwalt- und Notarversicherung DANV

16:15 Uhr

Digitalisierung und Automatisierung in der Anwaltskanzlei: Auch ohne beA in vollem Gange. Praxisbeispiele und Anwendungsszenarien von Legal Tech in der Kanzlei.

Referent: Dipl.-Kfm. Holger Esseling, Geschäftsführer der Michgehl & Partner GmbH

17:00 Uhr

Ausklang und Raum für Gespräche

Sonderaktion bis zum 31. März 2018: Kostenlose IT-Strategieberatung

Wenn Sie zu den angegebenen Terminen nicht teilnehmen können, machen wir Ihnen bei Rückmeldung bis zum 31. März 2018 ein besonder es Angebot: Wir führen gemeinsam mit Ihnen eine kostenlose IT-Strategieberatung durch (Normalpreis 299,00 €). Senden Sie uns einfach und formlos Ihre favorisierte Option per Mail an info@michgehl.de. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf Basis einer reibungslosen Kanzlei-IT. Gerne begleiten wir Sie dabei.

Deutsches Anwaltsrechenzentrum, Anwalt, Hosting, Housing, Rechenzentrum, Kanzleisoftware, SaaS, RA-MICRO Cloud, Cloud, Dictanet, Dragon, Die Anforderungen von Anwaltskanzleien an ihre IT-Systeme lassen sich schnell zusammenfassen:

  • Performance: Die IT soll schnell und zuverlässig laufen.
  • Sicherheit: Systemausfälle und Datenverlust sollen zuverlässig vermieden werden.
  • Mobilität: Arbeiten soll zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich sein.
  • Auslagerung: Wir möchten so wenig wie möglich damit zu tun haben.

Die Lösung für diese Anforderungen bietet das Deutsche Anwaltsrechenzentrum:

  • Performance: Standardisierte und zentralisierte Systeme bieten einen deutlichen Vorteil in der Geschwindigkeit und Stabilität. Bei unseren Kunden können wir in der Regel eine Verdoppelung der Geschwindigkeit der Kanzleisoftware nach dem Umzug ins Deutsche Anwaltsrechenzentrum feststellen. Hilfreich ist dabei, dass wir Speicherplatz, Rechenleistung und Arbeitsspeicher per Knopfdruck erweitern können.
  • Sicherheit: In einem Rechenzentrum sind Absicherungsmaßnahmen möglich, die sich in einer Anwaltskanzlei nicht realisieren lassen: 24-Stunden-Wachschutz, Videoüberwachung, Argon-Gaslöschanlage, Feuerfeste Bauzellen, redundante Server, mehrfache Strom- und Datenleitungen sowie eine zentrale Administration aller Systeme führen zu höchster IT-Sicherheit.
  • Mobilität: Das Deutsche Anwaltsrechenzentrum bietet Ihre Kanzlei-IT auf Knopfdruck an. Es genügt ein beliebiges Endgerät mit Browser und Internetanschluss, um darauf zuzugreifen. Ob mobile Arbeit oder Home Office: Ihre Kanzlei-IT ist immer erreichbar. Sollte einmal keine Internetverbindung zur Verfügung stehen, lassen sich die benötigten Daten zuvor lokal speichern.
  • Auslagerung: Viele Anwaltskanzleien berichten uns nach dem Umzug ins Deutsche Anwaltsrechenzentrum: „Es ist jetzt so ruhig hier“. Doch nicht der Platzbedarf und die Lautstärke sprechen gegen einen Server in der Kanzlei. Es wird immer wieder dazu kommen, dass IT-Dienstleister oder die Mitarbeiter die laufende Arbeit aufgrund von IT-Einsätzen stören. Durch konsequente Auslagerung eliminieren Sie diese Störungen. Dabei steht das Deutsche Anwaltsrechenzentrum in Düsseldorf in einem eigenen Bereich ausschließlich für Berufsträger und wird von namentlich benannten und zur Verschwiegenheit verpflichteten IT-Fachleuten betreut.


 

Digitalisierung Anwaltskanzlei, Legaltech, RechenzentrumDie Anwaltskanzlei Koch, Badde, Lackner in Bottrop hat sich entschieden, zu Beginn des Jahres 2017 mit der Digitalisierung der Kanzleiabläufe zu beginnen. Beratend begleitet wurden sie dabei von der Michgehl & Partner GmbH. Der Projektverlauf zeigt deutlich, dass gar nicht so viele Maßnahmen notwendig sind, um die Papierakten aus dem Umlauf zu nehmen. Wir möchten die wesentlichen Schritte kurz darstellen.

Veränderung beginnt im Kopf – und zwar gemeinsam

Kanzlei-Workshop: Zu Beginn des Jahres haben wir für einen Tag die Kanzlei geschlossen und mit allen Mitarbeitern einen Kick-Off Workshop durchgeführt. Hier wurde zunächst das Projekt vorgestellt und jeder Mitarbeiter nach seinen Zielen oder Bedenken gefragt. Die Diskussion war weit weniger hitzig, als man vielleicht vermuten könnte. So waren jedoch zu Beginn alle Mitarbeiter ins Boot geholt und wir wussten bereits recht genau, wer ein Unterstützer und wer eher ein Gegner der anstehenden Veränderungen sein wird. Im nächsten Schritt haben wir die bestehenden Abläufe der Kanzlei aufgenommen, hinterfragt und die neuen Soll-Prozesse in der papierlosen Kanzlei definiert. Hierbei sind auch gleich die ersten Quick Wins entstanden: Prozesse, die jeden Tag Zeit kosten, die aber niemand benötigt – also gleich weg damit.

Professionelles Management des Change-Prozesses: Webseite, Soll- und Ist-Prozesse, To-Do-Liste

Maßnahmenplan: Ergebnis des ersten Workshops war im Kern eine To-Do-Liste mit allen zu erledigenden Arbeiten. Neben den bisherigen und zukünftigen Prozessen wurde diese Liste auf einer eigens erstellten Projekt-Webseite zur Digitalisierung der Kanzlei dargestellt. Wesentliche Inhalte waren die Verbesserung des Scan-Prozesses mit automatischer Zuordnung der Dokumente, die Herstellung einer besseren Verfügbarkeit der IT durch eine Veränderung des Backup-Verfahrens zur schnelleren Rekonstruktion und die Erstellung neuer Regeln zum Umgang mit digitalen Dokumenten. Hier sammeln sich noch viele kleine Detailaufgaben, die nicht im Einzelnen wiedergegeben werden sollten – es wurde jedoch schnell klar: Am 1. April können wir die Papierakten zumindest aus dem Umlauf nehmen.

Einführung der digitalen Akte und Entfernung der Papierakte

Umsetzung: Nach erfolgreicher Umsetzung der wesentlichen vorbereitenden Punkte aus dem Maßnahmenplan wurde tatsächlich am 1. April 2017 der neue Workflow eingeführt: Papierdokumente durchlaufen noch manuell den Stempel- und Fristenprozess und werden anschließend eingescannt und ausschließlich digital weiterverarbeitet. Hier bedurfte es natürlich einiger Anpassungen und Umgewöhnungen, aber nach wenigen Tagen hatte sich der Zeitaufwand für das Umhertragen von Akten bereits deutlich reduziert. Auch für das Offline-Arbeiten bei Gericht und viele weitere Fragestellungen wurde eine passende Lösung gefunden.

Digitalisierung ist nur der Anfang – auf dem Weg zur Automatisierung

Automatisierung: Die Abschaffung der Papierakte ermöglicht einen wesentlichen weiteren Schritt: Die Automatisierung von Abläufen. So haben wir zunächst im Notariat begonnen, die Erstellung von Verträgen wesentlich zu vereinfachen. Mithilfe von RA-MICRO WDM-Textbausteinen, Schnittstellen zur Kanzleisoftware und individuellen Abfragemasken können zu Beginn die wesentlichen Daten einmalig erfasst werden. Alle folgenden Dokumente, beispielsweise eines Hauskaufs, werden auf Knopfdruck erstellt – rechtssicher und fehlerfrei noch dazu.

Gerne beraten wir Sie zur Digitalisierung und Automatisierung in Ihrer Anwaltskanzlei. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. 

RA-MICRO, Dictanet, Deutsches Anwaltsrechenzentrum, Michgehl und Partner, Kanzlei-IT, Hosting, IT-Sicherheit, Digitalisierung, Legal TechSeit 30 Jahren begleiten wir Anwaltskanzleien bei der einfachen und sicheren digitalen Arbeit – 20 davon als GmbH. Noch nie konnten wir dabei eine so außerordentliche Dynamik beobachten wie heute. Die Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, neue Möglichkeiten der Digitalisierung und Automatisierung sowie zunehmende Konzentration und Spezialisierung werfen neue Fragen, neue Risiken und neue Chancen auf.

Vorträge und Networking, Barbecue und Cocktails

Deshalb möchten wir unser 20-jähriges Firmenjubiläum mit Ihnen in Form eines
Anwaltsforums feiern: Wir bieten Ihnen die Gelegenheit, in Fachvorträgen neue
Impulse zu erhalten, mit anderen Kollegen zu netzwerken und zu diskutieren und im Anschluss bei Barbecue und Cocktails mit uns zu feiern. Der Golfclub Münsterland e.V. bietet uns dafür einen würdigen Rahmen. Wir freuen uns auf einen erkenntnisreichen und feierlichen Tag mit Ihnen! Sichern Sie sich gleich ein oder zwei Teilnehmerplätze mit dem Anmeldefax.

Die Agenda: Digitalisierung, beA und Deutsches Anwaltsrechenzentrum

RA-MICRO, Dictanet, Kanzleisoftware, Anwaltsrechenzentrum, Anwalt Rechenzentrum, Kanzlei Hosting, Kanzlei Cloud, Digitalisierung, Legal Tech

12:30 – 13:00 – Eintreffen der Teilnehmer und Sektempfang

13:00 – 13:30 – Begrüßung und Einleitung: 20 Jahre Michgehl & Partner – ein Rück- und Ausblick. Franz-Josef Michgehl und Dipl.-Kfm. Holger Esseling

13:30 – 14:30 – Willkommen in Digitalien!
Wahnsinn, Vision und Wirklichkeit. Mythos Disruption, Chancen der Digitalisierung und neue Märkte für die Kanzlei von morgen. Ilona Cosack, ABC AnwaltsBeratung Cosack, Fachberatung für Rechtsanwälte und Notare,  Expertin Anwalt 4.0, Fachbuchautorin, Referentin, Autorin, Moderatorin

14:30 – 15:00 – Networking und Nahrungsaufnahme

15:00 – 15:30 – Digitalisierung, Automatisierung, Legal Tech: Wie sollten sich Anwaltskanzleien strategisch positionieren und
operativ aufstellen, um von der Digitalisierung zu profitieren? Dipl.-Kfm. Holger Esseling

15:30 – 16:00 – Das Deutsche Anwalts-Rechenzentrum: Ein Erfahrungsbericht von der Auslagerung der Kanzlei-IT bei CNH-Anwälte in Essen. Rechtsanwalt Ralf Heidemann und Franz-Josef Michgehl

16:00 – 16:30 – Die digitale Kanzlei in der Praxis: Konkrete Hürden und Lösungen auf dem Weg von der Papierakte zur elektronischen Akte in der Kanzlei Koch, Badde, Lackner in Bottrop. Rechtsanwalt Christoph Badde

16:30 – 17:00 – beA-Workshop: Aktueller Stand und weitere Entwicklung. Rechtsanwältin Tina Ablas und Kanzleiberaterin Jasmin Besseling

17:00 – 19:00 – Barbecue und Cocktails mit Ausblick über den Golfplatz

Wir freuen uns auf Sie! Zum Anmeldefax…

besonderes elektronisches Anwaltspostfach beAEs kommt Bewegung in den Anwaltsmarkt: Die verpflichtende beA-Nutzung ab 1.1.2018, neue Möglichkeiten der Digitalisierung und die zunehmende Nutzung von Automatisierung bieten große Chancen wie auch Risiken für Anwaltskanzleien. Wohl auch deshalb waren unsere Veranstaltungen zum Thema „Die digitale Kanzlei in der Praxis“ ein großer Erfolg und teilweise um 200% überbucht. Einige Informationen zu Digitalisierung und Automatisierung finden Sie auch in dieser Nachlese oder in diesem Beitrag.

Essen, Dortmund, München, Bielefeld: Die digitale Kanzlei kommt zu Ihnen

Um allen interessierten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten die Gelegenheit zu bieten, die Digitalisierung der Anwaltskanzlei in Vorträgen zu erleben und gemeinsam zu diskutieren, haben nun eine Roadshow „Die digitale Kanzlei in der Praxis“ aufgesetzt. Nach Rücksprache mit den bisherigen Teilnehmern treffen wir uns in kleineren Gruppen an mehreren Orten. Hier die Termine und Orte inklusive Anmeldelink:

  • Montag, 16.10.2017, 13:00 – 16:30 Uhr, Dortmund, Hotel Esplanade – hier anmelden
  • Montag, 23.10.2017, 13:00 – 16:30 Uhr, Essen, Ghotel – hier anmelden
  • Dienstag, 07.11.2017, 13:00 – 16:30 Uhr, Bielefeld, Arcadia – hier anmelden
  • Freitag, 10.11.2017, 13:00 – 16:30 Uhr, München, Michgehl & Partner Süd GmbH- hier anmelden

 

beA, Legal Tech und Deutsches Anwaltsrechenzentrum mit zahlreichen Praxisberichten

Mit über 30 Jahren Erfahrung in Anwaltskanzleien haben wir insbesondere in den letzten Monaten Projekte zur Digitalisierung von Anwaltskanzleien umgesetzt: Von der Auslagerung der Kanzlei-IT ins Deutsche Anwalts-Rechenzentrum über die beA-Einführung bis zur schrittweisen Abschaffung der Papierakte aus dem Kanzlei-Umlauf. Hiervon möchten wir Ihnen gerne direkt aus der Praxis berichten und mit Ihnen diskutieren:

13:00 Uhr 
Digitalisierung und Automatisierung der Anwaltskanzlei in der Praxis
Anhand praktischer Beispiele aus dem Beratungsalltag zeigen wir die nötigen Schritte zur Abschaffung der Papierakte in der Kanzlei auf. Hierbei diskutieren wir insbesondere, welche Prozesse überhaupt digitalisiert werden sollten und welche papiergebunden bleiben können und wie Digitalisierungsprojekte in der Praxis verlaufen. Darüber hinaus werden Automatisierungspotentiale durch die Digitalisierung freigelegt: An welchen Stellen lassen sich wiederkehrende Prozesse bereits heute vereinfachen oder automatisieren?
Referent: Dipl.-Kfm. Holger Esseling, Geschäftsführer

 

13:45 Uhr
Aktueller Stand des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs beA
Am 1. Januar 2018 beginnt die passive Nutzungspflicht des beA für alle zugelassenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Was bedeutet das in der Praxis? Welche Vorbereitungen müssen in der Kanzlei getroffen werden? Wie sieht die aktuelle und künftige Bearbeitung der digitalen Dokumente in der Kanzlei und im RA-MICRO e-Workflow aus?
Referentin: Kanzleiberaterin Jasmin Besseling

 

14:45 Uhr
Kaffeepause und Austausch

 

15:00 Uhr
Datensicherheit und Performance in der Kanzlei und im Deutschen Anwaltsrechenzentrum 
Anwaltskanzleien stehen aktuell unter großem Druck: Auf der einen Seite werden die strengen Regeln des Straf- und Berufsrechts durch zunehmende Cyber-Attacken auf die Probe gestellt, auf der anderen Seite stehen gestiegenen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der IT-Systeme in Praxis häufig langsame und fehleranfällige Infrastrukturen gegenüber. Doch welche Gefahren genau sollten beachtet werden und welche Lösungen in Bezug auf IT-Sicherheit und Geschwindigkeit kann ein Umzug ins Deutsche Anwaltsrechenzentrum anbieten? Es werden zudem Praxisbeispiele von Kanzleien aufgezeigt, die ins Deutsche Anwaltsrechenzentrum umgezogen sind.
Referent: Franz-Josef Michgehl, Geschäftsführender Gesellschafter

 

16:00 Uhr
Ausklang und Offene Fragen

 

Anmeldung zur Roadshow „Die digitale Kanzlei in der Praxis“

Wir freuen uns, Sie auf der Roadshow zu treffen und mit Ihnen über Digitalisierung, Automatisierung, beA und Deutsches Anwaltsrechenzentrum zu sprechen. Sichern Sie sich direkt einen Teilnehmerplatz zum Selbstkostenpreis von 49,00 €:

  • Montag, 16.10.2017, 13:00 – 16:30 Uhr, Dortmund, Hotel Esplanade – hier anmelden
  • Montag, 23.10.2017, 13:00 – 16:30 Uhr, Essen, Ghotel – hier anmelden
  • Dienstag, 07.11.2017, 13:00 – 16:30 Uhr, Bielefeld, Arcadia – hier anmelden
  • Dienstag, 10.11.2017, 13:00 – 16:30 Uhr, München, Michgehl & Partner Süd GmbH- hier anmelden

RA-MICRO Kanzleisoftware, Dictanet, Dragon, IT-Service, Anwaltskanzlei, Anwalt, Kanzleiberatung, Anwaltssoftware, beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, elektronischer Rechtsverkehr, ERVDie flächendeckende Digitalisierung der Anwaltschaft wird in großen Kanzleien längst umgesetzt und ist so langsam in den Köpfen der meisten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte angelangt. Umso wichtiger ist es, sich die Möglichkeiten elektronischen und mobilen Arbeitens live anzusehen.  Am 2. Mai 2017 in Rosenheim und am 4. Mai 2017 in München stellt Rechtsanwalt Dr. Peter Becker, Programmarchitekt und Gründer von RA-MICRO seine Sicht auf die Kanzlei-EDV im 21. Jahrhundert vor.

 

Themenschwerpunkte:

Virtuelle Kanzleiorganisation

Elektronischer Dokumenten-Workflow

Spracherkennung

Anwaltliche Mobilität

Smartphone und Tablet Nutzung

 

Termine und Anmeldung:

2. Mai 2017, 16:00 – 18:00 Uhr, Kultur-und Kongresszentrum Rosenheim. Zum Anmeldeformular Rosenheim…
4. Mai 2017, 16:00 – 18:00 Uhr, BMW Welt München. Zum Anmeldeformular München…

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Für die weitere Planung bitten wir höflich um eine Anmeldung. Bitte nutzen Sie hierfür das entsprechende Anmeldeformular, welches Sie auch am Bildschirm ausfüllen und uns per E-Mail oder per Fax zurücksenden können. Für weitere Rückfragen zu diesen Veranstaltungen steht Ihnen Frau RAin Andrea Brandenburg gerne telefonisch zur Verfügung: 030 – 435 98 500.

besonderes elektronisches Anwaltspostfach beAWie sieht eigentlich Ihre Digitalisierungsstrategie aus? Sind Begriffe wie Legal Tech und Automatisierung in Ihren Augen leere Worthülsen ohne Auswirkungen auf Ihre anwaltliche Arbeit? Oder sehen Sie in der Abschaffung von Papierakten und der Vereinfachung von Arbeitsabläufen große Potentiale für Ihre Kanzlei? Genau diese Fragen möchten wir mit Ihnen gemeinsam am 19. Mai 2017 in München diskutieren.

Im Fokus steht „Die digitale Kanzlei in der Praxis“: Anhand von Erfahrungsberichten einiger Kanzleien zur Digitalisierung und zum Umzug ins Deutsche Anwaltsrechenzentrum können wir den Ablauf und die Ergebnisse im Detail beleuchten. Darüber hinaus werden wir den Status der beA-Einführung und die Möglichkeiten von Legal Tech und Automatisierung auch für kleinere Kanzleien gemeinsam erörtern.

Die Agenda

10:30 – 11:00 Uhr

Eintreffen der Teilnehmer

11:00 – 12:00 Uhr

Basis-Strategien in der digitalen Kanzlei: Von Unternehmern und Unterlassern im Rechtsmarkt. Chancen und Risiken der Digitalisierung werden anhand von praktischen Kanzlei-Beispielen aus dem Beratungsalltag aufgezeigt.

Rechtsanwalt Jan Lehniger, Dipl. Kfm. Holger Esseling

12:00 – 13:00 Uhr

Das Deutsche Anwalts-Rechenzentrum: Ein Erfahrungsbericht von der Auslagerung der Kanzlei-IT

Eva-Maria Korwieser, Franz-Josef Michgehl

13:00 – 14:00 Uhr

Pause: Networking und Nahrungsaufnahme

14:00 – 15:00 Uhr

Legal Tech: aufgeblasener Hype oder realistische Vision? Wie sieht die Zukunft anwaltlicher Arbeit aus?

Moderation Dipl.-Kfm. Holger Esseling mit anwaltlicher Beteiligung und externen Referenten

15:00 – 16:00 Uhr

beA-Workshop: Wie ist der aktuelle Status zur beA-Einführung? Was muss bis zum 1.1.2018 gemacht worden sein?

Rechtsanwältin Tina Ablas, Kanzleiberaterin Jasmin Besseling

16:00 – 17:00 Uhr

Zusammenfassung und gemeinsamer Ausklang

Die Anmeldung

Melden Sie sich per Anmeldefax oder ganz formlos per E-Mail an sued@michgehl.de an. Und machen Sie es am besten jetzt, denn erfahrungsgemäß sind die Plätze schnell vergeben. Wir freuen uns auf Sie in München.

besonderes elektronisches Anwaltspostfach beAWie sieht eigentlich Ihre Digitalisierungsstrategie aus? Sind Begriffe wie Legal Tech und Automatisierung in Ihren Augen leere Worthülsen ohne Auswirkungen auf Ihre anwaltliche Arbeit? Oder sehen Sie in der Abschaffung von Papierakten und der Vereinfachung von Arbeitsabläufen große Potentiale für Ihre Kanzlei? Genau diese Fragen möchten wir mit Ihnen gemeinsam am 12. Mai 2017 in Düsseldorf diskutieren.

Im Fokus steht „Die digitale Kanzlei in der Praxis“: Anhand von Erfahrungsberichten einiger Kanzleien zur Digitalisierung und zum Umzug ins Deutsche Anwaltsrechenzentrum können wir den Ablauf und die Ergebnisse im Detail beleuchten. Darüber hinaus werden wir den Status der beA-Einführung und die Möglichkeiten von Legal Tech und Automatisierung auch für kleinere Kanzleien gemeinsam erörtern.

Die Agenda

10:30 – 11:00 Uhr

Eintreffen der Teilnehmer

11:00 – 12:00 Uhr

Basis-Strategien in der digitalen Kanzlei: Von Unternehmern und Unterlassern im Rechtsmarkt. Chancen und Risiken der Digitalisierung werden anhand von praktischen Kanzlei-Beispielen aus dem Beratungsalltag aufgezeigt.

Rechtsanwalt Christoph Badde, Dipl. Kfm. Holger Esseling

12:00 – 13:00 Uhr

beA-Workshop: Wie ist der aktuelle Status zur beA-Einführung? Was muss bis zum 1.1.2018 gemacht worden sein?

Rechtsanwältin Tina Ablas, Kanzleiberaterin Jasmin Besseling

13:00 – 14:00 Uhr

Pause: Networking und Nahrungsaufnahme

14:00 – 14:45 Uhr

Legal Tech: aufgeblasener Hype oder realistische Vision? Wie sieht die Zukunft anwaltlicher Arbeit aus?

Moderation Dipl.-Kfm. Holger Esseling mit anwaltlicher Beteiligung und externen Referenten

14:45 – 15:15 Uhr

Die Auswirkungen der Digitalisierung auf Personalkosten und Umsätze: Ein Erfahrungsbericht

Norbert Geisler, Anwaltskanzlei Dr. Bamberg

15:15 – 16:00 Uhr

Das Deutsche Anwalts-Rechenzentrum: Ein Erfahrungsbericht von der Auslagerung der Kanzlei-IT

Rechtsanwalt Ralf Heidemann, Franz-Josef Michgehl

16:00 – 17:00 Uhr

Zusammenfassung und gemeinsamer Ausklang

 

Die Anmeldung

Melden Sie sich per Anmeldefax oder ganz formlos per E-Mail an info@michgehl.de an. Und machen Sie es am besten jetzt, denn erfahrungsgemäß sind die Plätze schnell vergeben. Wir freuen uns auf Sie in Düsseldorf.

 

RA-MICRO, Anwaltsforum, Kanzleisoftware, Kanzlei-IT, Kanzleistrategie, Marketing, Betriebswirtschaft für Rechtsanwälte, Kanzlei-IT und Organisation: Das Themenspektrum des Michgehl & Anwaltsforums scheint sich auch beim zweiten Mal zu bewähren und hat ein Ziel – unternehmerische Impulse an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte zu geben und gemeinsam zu diskutieren. Nach der ungeplanten Großveranstaltung im vergangenen Jahr haben wir das 2. Michgehl & Partner Anwaltsforum bewusst kleiner gehalten und mit über 60 Anmeldungen genau die Zahl erreicht, die wir in unserem Stammhaus in Nordwalde bei Münster auch artgerecht empfangen können. Neben dem ganztägigen Workshop der Hamburger Kanzleiberaterin Johanna Busmann standen in der „Speaker´s Corner“ des Anwaltsforums Betriebswirtschaftliche Kennzahlen in der Anwaltskanzlei, mobiles Arbeiten, Digitale Akte, IT-Sicherheit, Kanzlei-IT aus dem Rechenzentrum und ein erster Live-Einblick in das besondere elektronische Anwaltspostfach beA auf dem Programm. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einen Rückblick ermöglichen.

Strategie und Marketing in der Anwaltskanzlei

Strategie, Marketing, Anwaltskanzlei, Johanna Busmann, Die Hamburger Kanzleiberaterin Johanna Busmann ist vielen Rechtsanwälten gut bekannt: Als Autorin des Fachbuchs „Chefsache Mandantenakquise“ und Vortragsrednerin auf bundesweiten Anwaltsveranstaltungen hat sie sich insbesondere im Themenbereich anwaltliche Akquise einen guten Namen erarbeitet. So haben sich zum ganztägigen Workshop auch deutlich mehr Interessenten angemeldet als Plätze zur Verfügung standen. Umso mehr konnten sich die wirklich Teilnehmenden über einen intensiven Workshop freuen. Hier wurden grundsätzliche Fragen der Kanzleistrategie nicht nur diskutiert, sondern gleich in der Gründung fiktiver Anwaltskanzleien praktisch umgesetzt.

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Webseite: Wie schaffe ich es bei Google auf die ersten Plätze? Wie kommuniziere ich nutzenorientiert? Wie gewinne ich auch online das Vertrauen meiner Besucher? Diese und weitere Fragen wurden anhand zahlreicher Praxisbeispiele und Checklisten intensiv bearbeitet. Wenig überraschend war demnach, dass sich die Teilnehmer in den Pausen zufrieden bis begeistert zeigten und mit vielen neuen Ideen und konkreten Umsetzungsvorlagen den Heimweg antraten. Aufgrund der hohen Zufriedenheit und der großen Nachfrage haben wir Frau Busmann direkt für einen Zusatztermin in Dortmund gewinnen können. Melden Sie sich direkt hier für den Workshop am 9. November an. 

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen in der Anwaltskanzlei

Betriebswirtschaftlicher Arbeitskreis Anwaltskanzleien„Wer von Ihnen kennt die Umsatzrentabilität der Kanzlei?“ – auf diese Eingangsfrage von Dipl.-Kfm. Holger Esseling hoben immerhin drei der Anwesenden die Hand, wenn auch teils etwas zögerlich. In den darauf folgenden 50 Minuten stellte der Michgehl-Geschäftsführer ein grundlegendes Kennzahlensystem für Anwaltskanzleien vor. Anhand der BWA und der Sachkonten aus RA-MICRO lassen sich zunächst die Umsätze der einzelnen Referate und die Kosten auslesen. Nach der Aufschlüsselung der Kosten auf die einzelnen Kanzleibereiche kann die jeweilige Wertschöpfung ermittelt werden.

Da Zeit das wesentliche Kriterium der Ressourcenaufteilung ist, empfiehlt Esseling eine detaillierte Zeiterfassung, um auch die Mitarbeiterproduktivität, durchschnittliche Stundensätze und Abrechnungsquoten zu berechnen und letztlich die Rentabilität einzelner Mandate bestimmen zu können. Diese Informationen wiederum seien die Grundlage der strategischen Planung. Hinzu kommen Kennzahlen aus den Bereichen Finanzbuchhaltung, Mandanten und Mitarbeiter. All diese Zahlen sind Esseling zufolge jedoch wenig aussagekräftig, sondern entfalten ihre Kraft erst im Vergleich mit Vorjahres- und Planwerten – und vor allem im Vergleich zu anderen Anwaltskanzleien.

Daher endete der Vortrag auch mit einer Einladung zur Gründung eines betriebswirtschaftlichen Arbeitskreises: Zehn Kanzleien ähnlicher Größe und Struktur, aber ohne direkte Konkurrenzsituation, treffen sich halbjährlich, um unternehmerische Fragen zu diskutieren. Die Grundlage bilden ihre pseudonymisiert eingegebenen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Diese Art von Austausch hat der Referent bereits in anderen Branchen als sehr wertvoll erlebt und konnte sich gleich über die ersten fünf Interessenten freuen. Das kostenfreie Auftakttreffen wird am Mittwoch, den 07.12.2016, 14:00 – 17:00 Uhr in Düsseldorf stattfinden. Bei Interesse senden Sie schon jetzt gerne eine Mail an h.esseling@michgehl.de

Digitale Aktenführung mit E-Akte, Workflows und beA

RA-MICRO, Kanzleisoftware, Anwaltsforum, Wenige Tage vor der geplanten Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs beA stellen sich viele Anwaltskanzleien die Frage, wie sie ihre Organisation auf die Digitalisierung vorbereiten können. Rechtsanwältin Tina Ablas hat dazu den Soll-Zustand in vielen Facetten dargestellt und aufgezeigt, welche Vorbereitungen die Kanzleien treffen müssen oder sollten. Vom Einscannen der Eingangspost über die elektronische Verarbeitung, Notizen und Verfügungen bis hin zum E-Brief und der kommenden Synchronisation der Kanzleisoftware mit dem beA: Für die meisten Anwaltskanzleien ist hier noch viel zu tun. „Nutzen Sie die Zeit bis zur verpflichtenden Einführung am 1.1.2018 zur Vorbereitung“, lautete der zentrale Appell. Wie gut Sie auf den elektronischen Rechtsverkehr vorbereitet sind, können Sie mit vier einfachen Fragen hier überprüfen: http://www.michgehl.de/erv-check/

Möglichkeiten der mobilen Arbeit

Jasmin Besseling, Anwaltsforum, Michgehl & Partner, Kanzleisoftware, RA-MICRO, Ja, mit der Digitalisierung ist es wie mit einer Erkältung: Es wird erst schlimmer, bevor es besser wird… Für Juristen steht einiges an Arbeit an, um fit für den elektronischen Rechtsverkehr zu werden. Eine der lockenden Belohnungen ist dabei die Möglichkeit, vollständig zeit- und ortsunabhängig zu arbeiten. Schon heute bestehen dazu einige Möglichkeiten, wie Alexander Pulvermüller anhand der Dictanet GO App und … mit der RA-MICRO GO App praktisch zeigten. So lassen sich Dokumente auf dem Smartphone oder Tablet mobil mitnehmen, bearbeiten und mit dem Datenbestand in der Kanzlei synchronisieren. Michgehl-Kanzleiberaterin Jasmin Besseling zeigte zudem die Möglichkeit, einen komplett eingerichteten Kanzlei-Arbeitsplatz im Rechenzentrum von jedem Ort aus zu bedienen und damit auch auf mobilen Geräten einen Vollzugriff auf RA-MICRO und die Kanzleidaten zu erhalten. Diese Lösung wurde im folgenden Vortrag nach der Mittagspause vertieft.

Kanzlei-IT im Deutschen Anwalts-Rechenzentrum

RA-CLOUD, RA-MICRO, Kanzleisoftware, Anwalts-RechenzentrumEinen Meilenstein in der Entwicklung mobiler und sicherer Kanzleiarbeit stellten die beiden Michgehl-Geschäftsführer Franz-Josef Michgehl und Holger Esseling gemeinsam vor: Die gesamte Kanzlei-IT im Deutschen Anwalts-Rechenzentrum. Wo bisher sehr heterogene und wenig sichere IT-Systeme in den einzelnen Kanzleien betrieben werden, stellt Michgehl & Partner ein zentral betriebenes und standardisiertes System in ihrem Rechenzentrum in Düsseldorf zur Verfügung. Für den Zugriff reicht ein Endgerät, egal ob PC, Notebook oder Tablet, sowie ein Internetanschluss. Das Endgerät dient dabei als Fernsteuerung, übermittelt Tastatur- und Mauseingaben und erhält den Bildschirminhalt als Ausgabe zurück. Die Systemanforderungen an das Gerät und die Verbindung sind daher minimal.

Alle kritischen Komponenten werden in diesem Konzept zentralisiert und von Michgehl & Partner betrieben. Kanzleien erhalten vertraglich garantierte Verfügbarkeiten und haben ansonsten mit der Server-Infrastruktur nichts mehr zu tun – es sei denn, sie wollen es, denn das gleiche IT-Systeme kann auf Wunsch auch in der Kanzlei betrieben werden. Die Live-Präsentation stieß bei allen Anwesenden auf Erstaunen: Selbst auf einem iPad lief RA-MICRO so schnell, wie es niemand im Raum von seinem eigenen Server gewohnt war. Liegt die Zukunft der Kanzlei-IT im Rechenzentrum? Holger Esseling zeigt sich überzeugt: „Dieses Niveau an Geschwindigkeit und Sicherheit kann keine Kanzlei leisten. Oder wo steht Ihre Argon-Löschanlage?“.

IT-Sicherheit in der Anwaltskanzlei

055-img_0184„IT-Sicherheit ist Chefsache“, sagt der Chef und Gründer der Michgehl & Partner GmbH, Franz-Josef Michgehl. Und aktuell ist sie wohl eine der wichtigsten Chefsachen, die es gibt. Fast jeden Tag trifft beim IT-Dienstleister aktuell ein Anruf einer Kanzlei ein, nicht mehr arbeiten kann, weil ein Trojaner den gesamten Datenbestand verschlüsselt hat. Franz-Josef Michgehl zeigte daher eindrücklich, welche Maßnahmen eine Infektion verhindern: Insbesondere die intensive Untersuchung eingehender Mails mit spezieller Mail Protection Software, Firewalls mit Unified Threat Management (UTM) und die Sensibilisierung der Mitarbeiter spielen dabei eine große Rolle. Auch dem Monitoring der wichtigsten IT-Parameter und dem automatisierten Patch Management kommen große Bedeutung zu.

Diskussionsrunde beA: Was kommt auf Anwaltskanzleien zu?

163-_mg_0084Die nächste Premiere für alle Teilnehmer stellte Kanzleiberaterin Jasmin Besseling vor: das beA – live und in Farbe! Michgehl & Partner verfügt bereits seit einigen Tagen über einen Zugang zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach in einer Schulungsumgebung und hat sich mit dem System bereits intensiv vertraut gemacht. Dieses Wissen teilte Jasmin Besseling mit den anwesenden Anwältinnen und Anwälten. Die Reaktionen reichten dabei von verhaltener Vorfreude, dass nun doch wirklich etwas in Bewegung zu kommen scheint bis zu skeptischer Enttäuschung, dass weder die Schnittstellen zur Kanzleisoftware existieren noch die Web-Anwendung so ausgereift ist, dass sie sich komfortabel nutzen ließe. Einen Live-Blick in beA und die Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen zum Anwaltspostfach erhalten Sie bei einem unserer neu angesetzten Seminartermine zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach. Zum Seminarkalender…

Vor dem Event ist nach dem Event

414-img_0418Aus unserer Sicht war das 2. Michgehl & Partner Anwaltsforum ein voller Erfolg. Wir haben viel positives Feedback von den Teilnehmern erhalten und werden das Format in leicht veränderter Form auch in 2017 fortführen. Bedanken möchten wir uns bei allen Teilnehmern für die aktive Mitwirkung und die tollen Gespräche, Johanna Busmann für einen exzellenten Workshop und allen Mitarbeitern und Referenten für eine tolle Vorbereitung und Umsetzung. Senden Sie uns gerne Ihre Anmerkungen und Wünsche für das nächste Mal mit dem Kontaktformular auf dieser Seite. Wir freuen uns auf Ihre Hinweise!